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Bad Teinach-Zavelstein Trend geht zu weniger süßen Lebensmitteln

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Um Getränke ging es bei einem Gespräch mit der Mineralbrunnen Teinach GmbH in Bad Teinach (von links): Andreas Blaurock, Ricarda Becker, Geschäftsführer Andreas Gaupp, der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Bürgermeister Markus Wendel und Karl-Heinz Schaible. Foto: k-w Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Teinach-Zavelstein (k-w). In neuen Produkten der Mineralbrunnen Teinach GmbH wird der Zuckeranteil im nächsten Jahr noch mal deutlich reduziert. Das bestätigte Geschäftsführer Andreas Gaupp dem Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel. Damit beteilige sich das Unternehmen an dem Prozess, der auf der Agenda des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ganz oben steht.

Als Parlamentarischer Staatssekretär in eben jenem Ministerium geht Fuchtel aktuell der Frage nach, wie sich der Verbraucher naturnaher und damit zucker-, salz- und fettarmer ernähren kann. "Mich treffen vor allem Falschinfos über unsere Branche persönlich", sagte Gaupp, der gemeinsam mit zwei weiteren Geschäftsführern auch für die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach als Holding unterschiedlicher Getränkemarken verantwortlich zeichnet. "Als regionale Produzenten verschreiben wir uns wo immer möglich der Wertschöpfung im Land", betonte der Unternehmer, "und natürlich wollen wir als Marktführer in Süddeutschland auch bei der Zuckerreduktion in Süßgetränken Vorreiter sein."

Den Zuckeranteil allein durch Süßstoffe zu ersetzen, lehne man im Hause Teinacher ab. Als Branchenkenner begrüße er daher ausdrücklich, wie sich das BMEL dem gesellschaftspolitisch relevanten Thema nähere, so Gaupp.

Chance geben

Denn er sei überzeugt, dass sich nur die Produktentwicklung durchsetze, die sich tatsächlich am Markt orientiere. Will heißen: "Man muss dem Verbraucher auch die Chance geben, sich an veränderte Produkte zu gewöhnen." Denn von heute auf morgen ließen sich keine Getränke verkaufen, die den Zuckeranteil drastisch senken.

Die Mineralbrunnen Teinach habe jedoch bereits dieses Jahr bei den neuen Genuss-Limonaden-Sorten den Zuckeranteil um 40 Prozent auf sieben Gramm pro 100 Milliliter verringert und werde im kommenden Jahr die neuen Geschmacksrichtungen auf vier Gramm pro 100 Milliliter reduzieren.

Fuchtel nahm das von Gaupp geäußerte "Kompliment an ihr Haus" zum Anlass, darauf zu verweisen, "dass wir die Menschen nicht gängeln wollen, was gut und was schlecht für sie ist." Gleichwohl sei man auf der Suche nach "Leuchttürmen", die sich dem Trend zu weniger Süßem stellen. "Unsere Strategie ist, darzustellen, dass man ohne Zuckersteuer weiterkommen kann und für gesündere Getränke keine rechtlichen Verpflichtungen braucht." Gerne teile er Gaupps Ansicht, dass der Markt für zuckerreduzierte Waren größer werde. Schließlich sei das auch eine Frage der Erziehung von Geschmackssensoren, die sich schon zum Besseren gewandelt habe.

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