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Bad Teinach-Zavelstein Signal: "Kommt her und genießt die Natur"

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Bernd Schuler (von links), Franziska Bürkle und Markus Wendel halten die neuen Tafeln für ein gutes Signal für Touristen. Foto: Dörr Foto: Schwarzwälder Bote

Jüngst wurde am Parkplatz des Wanderheims in Zavelstein ein Infostern eingeweiht. Dieser bietet Informationen zur Region und zum touristischen ­Angebot rund um den Ort.

Bad Teinach-Zavelstein . Bürgermeister Markus Wendel meint, die Infotafel sei eine Riesenbereicherung für den Premiumwanderweg: "Ohne den Stern wäre hier bloß ein Parkplatz." Schon der Parkplatz selbst hatte einige Probleme gelöst. Zu den Stoßzeiten der Wanderer gab es Engpässe bei den Krokuswiesen. "Jetzt ist der Parkplatz an einem müden Montagnachmittag schon halb voll". Bernd Schuler, der Grafikdesigner der Tafel, meint, die Infotafel würden stark angenommen werden: "Unten in Bad Teinach, beim Freibad, steht bereits eine Tafel. Diese hier ist quasi der Zwilling dazu". Die Tafeln seien hochwertig und ansprechend, erklärt Schuler. Die Tafeln haben rund 13 000 Euro gekostet, wovon der Naturpark Schwarzwald Nord/Mitte circa 8000 Euro übernommen hat. Bürgermeister Wendel kommentiert: "Die Tafeln sind sehr wertvoll und auch preiswert." Er ergänzt: "Auch von den Materialen und dem Erscheinungsbild passen die Tafel gut hier rein. Sie sind mattiert und schlicht gehalten". Der Bürgermeister erklärt, die Tafeln wären ohnehin gekommen, auch ohne Corona. Da sie nun mit den gelockerten Bestimmungen und der damit verbundenen Aufbruchstimmung kamen, zeige ein deutliches "Kommt her und genießt die Natur"-Signal, so Wendel.

Franziska Bürkle, Leiterin der Teinachtal Touristik, beschreibt die Infotafeln als Aushängeschild für den Premiumwanderweg. "Besonders wichtig ist das Thema Wandern. Aber nicht nur Tageswanderungen sondern auch die Augenblickrunden". Die Infosterne funktionieren auch im Austausch mit den Nachbarkommunen. So werden in Zavelstein Ausflugziele in Neubulach beworben - und umgekehrt.

Schuler, der kreative Kopf hinter den Tafeln, erklärt: "Bei einer Radtour mit meinem Sohn hier in der Gegend kamen wir irgendwann an einen Punkt, wo wir uns gefragt haben, was können wir noch hier machen. Weil wir es nicht wussten, sind wir weiter geradelt".

Angebot wird aufgezeigt

Genau das sei die Aufgabe der Tafeln, so Schuler: Das Angebot der Region aufzeigen. Im Naturpark Nordschwarzwald gibt es, laut Schuler, schon fast 20 solcher Infosterne. Sie bestehen aus drei Gliedern. Das erste beinhaltet das Aktiverlebnis. Es zeigt die Wanderwege und Ausflugsziele. Eine Karte mit Legende soll hier bei der Orientierung helfen. Beim zweiten Glied geht es um den Naturpark selbst. Das letzte Glied zeigt das touristische Angebot. Hier sind Hotels und Restaurants gelistet. Über dem jeweiligen Glied ist ein Piktogramm, das den Inhalt widerspiegeln soll. An der Spitze ist eine Windfahne angebracht. Bürkle meint, die Symbole hätten Wiedererkennungswert: "Man sieht, was geboten wird". Schuler beschreibt den Infostern als "Premiumprodukt". Rolf Berlin, Vorsitzender des Deutschen Hotel und Gaststättenverbandes (Dehoga) Kreis Calw; erklärt: "Wir haben uns gefragt ›Was können wir machen‹. Wir haben viele Gespräche untereinander geführt und uns schließlich mit dem Bauern, dem das Grundstück, auf dem der Parkplatz steht, gehörte, geeinigt. Wir haben mit ihn das Grundstück getauscht". Der Vorsitzende fügt hinzu: "Das ist es, was uns als Region auszeichnet. Das wir solche Themen untereinander besprechen können und dann auch gemeinsam eine Lösung finden".

Er dankt auch dem Landratsamt. "Die haben auch wirklich super mitgezogen." Der Parkplatz, so Berlin, sei jetzt ein bisschen versteckt: "In zweiter Reihe. Wir haben einen Streifen Bäume stehen lassen, damit die Autos das Bild nicht stören. Mit dem Infostern schließen wir jetzt ganz locker zu Baiersbronn auf".

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