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Bad Teinach-Zavelstein Oldtimer stapeln sich zweistöckig

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Auch das leibliche Wohl kam beim Treffen nicht zu kurz. Wanderer nutzten die Gelegenheit zur Stärkung ausgiebig. Foto: Schwarzwälder Bote

Sogar aus Nonnenmiss kam ein Schlepperfreund mit einem Unimog angefahren. Zudem waren erstmals Traktoren aus Holzbronn mit dabei. Bei der Hocketse ging es während des Treffens ebenfalls munter zu, was den Cheforganisator freute.

Bad Teinach-Zavelstein-Sommenhardt. Die Lust auf Schleppertreffen setzt sich in der Region ungebrochen fort. Bei der 13. Auflage der Schlepperfreunde Sommenhardt stapelten die Teilnehmer ihre Oldtimer am Vereinsheim der Schützenkameradschaft Sommenhardt sogar erstmals zweistöckig.

Die Möglichkeit dazu ergab sich aus einer neu gerichteten Zufahrt zur einst geplanten 50-Meter-Kleinkaliberanlage, über die mehr als zehn Fahrzeuge den Hang hinter dem Schützenhaus erklimmen konnten. Cheforganisator Werner Schönhardt konnte an Fronleichnam insgesamt 85 Fahrzeuge registrieren. "Angesichts der Wettervorhersage ein toller Erfolg, wenn man bedenkt, dass viele der Oldtimer ohne Verdeck unterwegs sind", erklärte Schönhardt. "Die ersten sind schon vor zehn Uhr angekommen, da haben wir noch die Bänke aufgestellt", sagte Steffen Schönthaler.

Am Mittag geht die Post ab

Der junge Oberschützenmeister der SK Sommenhardt bekam mit seinem Helferteam ganz schön Arbeit. In Richtung Mittagszeit trafen immer mehr und größere Gruppen bis zu sieben, acht Fahrzeugen ein und machten es sich bei der Hocketse vor dem Schützenhaus gemütlich. Gleich nach ihrer Ankunft wurden die Oldtimer mit Typ, PS, Baujahr und Besitzer deutlich sichtbar ausgezeichnet, sodass die zahlreichen Gäste ganze Generationen von Schleppern und Traktoren bestaunen konnten. Viele hatten fünfzig und mehr Jahre auf den "Zylindern", manche Tachometer zeigten mehr als zehntausend Betriebsstunden. "Viele hier sind noch täglich im Einsatz", stellte Jörg Mast bei einem Rundblick fest.

Für den Spielleiter der Spvgg Bad Teinach-Zavelstein Gelegenheit, einmal ganz entspannt im Kreis von Gleichgesinnten den Tag zu genießen. Die kamen vor allem aus der nahen Umgebung. "Wir selbst waren mit mehr als zehn Fahrzeugen am Start, die Schlepperfreunde aus Rötenbach und Würzbach standen dem nicht viel nach", bemühte Schönhardt seine Statistik. In die konnte er erstmals eine Gruppe aus Holzbronn aufnehmen. "Das hat uns sehr gefreut, dass die über die Nagold gekommen sind", begrüßte er die neuen Gäste. Ebenfalls "über die Nagold" gekommen ist eine Gruppe aus Möttlingen die einen ZT 323 A dabei hatten.

"In hiesigen Breitengraden eine echte Rarität", erklärte sein Besitzer Rene Görl, der das 100 PS starke, aus dem Traktorenwerk Schönebeck nahe Magdeburg stammende Gefährt erworben hat. Den Kontrast zu dem bulligen Trecker bildete ein Kramer K 12 mit Schwungrad. Ein absolut sehenswertes Vehikel Baujahr 1951 mit gerade mal zwölf PS.

Der Preis für das schönste Fahrzeug ging ebenfalls an ein ganz kleines, einen Schanzlin Kleinschlepper von Jakob und Hannes Pfrommer aus Sommenhardt. Die weiteste Anreise hatte Christian Mössinger mit einem Unimog aus Nonnenmiss auf sich genommen. Traditionell bietet die Veranstaltung für alle Fahrer und Gäste ein Pokal- und Ehrenscheibenschießen. Die ging passend zum 70. Geburtstag an Alfred Weinmann aus Sommenhardt, bei der Fahrerwertung gewann Adrian Maisenbacher (Rötenbach) vor Lukas Einsiedler (Effringen) und Jürgen Schwämmle (Rötenbach). Unter den Gästen belegte Helmut Kussmaul aus Sommenhardt den ersten Platz. Vor der Siegerehrung hatte Moderator Helmut Pfrommer noch alle Fahrer zu einer Rundfahrt durch Sommenhardt-Lützenhardt und Zavelstein eingeladen.

Ihre Redaktion vor Ort Calw

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Fax: 07051 20077

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