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Bad Teinach-Zavelstein Neue Mitte feierlich eingeweiht

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Der Musikverein Bad Teinach-Zavelstein eröffnete das Fest zur Einweihung der neuen "Teinacher Mitte". Foto: Stocker

Bad Teinach-Zavelstein - Gut Ding will Weile haben. Die Redewendung fasst den Prozess für die "Teinacher Mitte" wohl am besten zusammen. Am Wochenende wurde der neue Platz in der Stadtmitte mit einem zweitägigen Fest eingeweiht.

Zahlreiche Besucher belebten schon am Samstag die "Teinacher Mitte". Umrahmt von zünftiger Blasmusik durch den Musikverein Bad Teinach-Zavelstein erinnerte Bürgermeister Markus Wendel an den Weg für das neue Herzstück. So war die Platzgestaltung eine der ersten Maßnahmen, die er nach seinem Amtsantritt vor sieben Jahren mit dem Gemeinderat ins Rollen brachte.

"Die Aufnahme in das Landessanierungsprogramm mit seinen vergleichsweise guten Fördermöglichkeiten, war eine wesentliche Voraussetzung, damit an dieser und anderen Stellen überhaupt etwas nach vorne gehen kann", verwies Wendel darauf, dass inzwischen auch schon viele private Grundstückseigentümer davon profitiert haben. Während das vorgelegte städtische Sanierungskonzept den Platz von Anfang an vorsah, war für den Erwerb der entsprechenden Grundstücke Fingerspitzengefühl und Geduld gefragt. Doch, um auf die Redewendung zurückzukommen, müssen gute Dinge reifen und brauchen deshalb Zeit.

"Auf Verkäuferseite muss die persönliche Konstellation passen", stellte der Bürgermeister anlässlich der Einweihung fest. Und die stellte sich eben im vergangenen Jahr ein (wir berichteten).

Mit dem Abbruch der Gebäude im Februar nahm die Entwicklung ihren Lauf. Außerdem stellte die Stadt im Haushaltsplan 230 000 Euro ein, die von der Stadt als Eigenmittel bei Gesamtkosten von rund 400 000 Euro aufgebracht werden müssen.

"Wer nicht handelt, wird behandelt", zitierte der Schultes den verstorbenen Politiker Rainer Barzel. Schließlich sei eine Stadt nie ganz fertig. Zusammen mit etlichen anderen Baumaßnahmen verspürt Wendel eine Aufbruchstimmung für die städtebauliche Entwicklung. "Ich wünsche mir, dass diese positive Grundstimmung anhält und auch in den Köpfen vieler Menschen noch ankommt", appellierte das Stadtoberhaupt an die Bürger.

Auch Pfarrer Ulrich Holland rief dazu auf, den neugestalteten Platz zur Mitte werden zu lassen. In in den vergangenen Jahrzehnten habe ein solcher Treffpunkt, wie man ihn vom Brunnen oder der Molke in früheren Tagen kannte, gefehlt.

Ein Brunnen wurde auf der Teinacher Mitte integriert und faszinierte nach seiner Inbetriebnahme Klein und Groß gleichermaßen.

Drei Kubikmeter Wasser sorgen in einem durchlaufenden System für Geplätscher. Ein dezentes Farbspiel begeistert vor allem in den Abendstunden.

Begleitet von den Rhythmen der Band "time4music" verbrachten die Gäste einen angenehmen Sommerabend auf der Teinacher Mitte. Ein Feuerwerk rundete die Einweihung ab.

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 20077

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