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Bad Teinach-Zavelstein Mathildenstaffeln im Schwarzwaldkrimi zu sehen

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Die Mathildenstaffeln flimmerten dieser Tage mehrfach über die Bildschirme. Das ZDF band die historische Stätte in einen Krimi ein. Foto: Teinachtal-Touristik

Nur kurz waren sie im ZDF-Schwarzwaldkrimi "Waldgericht" zu sehen, die Mathildenstaffeln in Bad Teinach-Zavelstein. Doch wie kam es überhaupt dazu? Das lesen sie in unserem (SB+)Artikel.

Bad Teinach-Zavelstein - Mystische Stimmung kam vor Kurzem im Zweiten Deutschen Fernsehen auf. Der ZDF-Schwarzwaldkrimi "Waldgericht" griff nämlich auf die geschichtsträchtigen Mathildenstaffeln in Bad Teinach-Zavelstein zurück. Diese dienten als Aufgang zur Ruine in Baiersbronn, die wiederum oft im Bild war.

Passend zum mystischen Motiv der Burg Tannenreis

"Die Mathildenstaffeln spielten als Drehort in der Tat eine kleinere, aber wichtige Rolle, weil sie als notwendiger ›Weg‹ ideal zum mystischen Motiv der ›Burg Tannenreis‹ passten, den es so am Original nicht gab", erklärt auch Lisa Miller, Pressesprecherin des öffentlich-rechtlichen Senders. Doch wie kamen die Verantwortlichen überhaupt auf die Mathildenstaffeln in Bad Teinach? Hierzu weiß Franziska Bürkle als Tourismus-Chefin eine Antwort: Es war wohl purer Zufall. "Ein Mitglied aus dem Drehteam ist da privat Wandern gegangen und hat sich in die Treppen verliebt", berichtet Bürkle. Da ein Teil der Produktionsfirma aus Freudenstadt stamme, war man sich wohl sofort einig, hier im Teinachtal den perfekten Drehort für einen Ruinen-Aufgang gefunden zu haben.

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Doch bis die Mathilden­staffeln im Kasten waren, dauerte es eine Weile. Zwei Tage lang werkelten die Filmemacher rund um und auf den Staffeln. "Das war schon eine logistische Herausforderung", blickt Bürkle zurück. Denn die Produzenten rückten mit 15 Siebeneinhalbtonner-Lastwagen an - und die mussten schließlich irgendwo geparkt werden. Außerdem noch der restliche Fuhrpark der Produktionsfirma und der Schauspieler. "Das war eine interessante Sache, aber am Ende hat alles geklappt", freut man sich bei der Touristik-Abteilung über ein Projekt der anderen Art.

Sehr auf Geheimhaltung bedacht

Da die Mathildenstaffeln großteils in Privatbesitz sind, musste die Touristik zunächst einmal alle Eigentümer um eine Drehgenehmigung bitten, ehe man die zahlreichen Kameras die Staffeln hinaufschleifen konnte. Glücklicherweise, freut sich Bürkle, wären alle sofort dabei gewesen und hätten grünes Licht gegeben. Gefallen hat es der Produktionsfirma wohl auch, wie ein Dankesmail an Bürkle verrät. Einziger Wermutstropfen aus Sicht der Teinachtal-Touristik. Wirklich touristisch ausschlachten und damit hausieren gehen konnte man im Vorfeld nicht.

Das ZDF sei schon sehr auf Geheimhaltung der Dreharbeiten bedacht gewesen, erinnert sich Bürkle: "Da sind einem schon arg die Hände gebunden." Immerhin könne man jetzt im Nachhinein etwas damit werben. Trotz allem empfand man das ganze Projekt als willkommene Abwechslung.

Ob es noch weitere Schwarzwaldkrimis mit den Mathildenstaffeln oder gar der Burgruine Zavelstein gibt?

Bei der Teinachtal-Touristik würde man da quasi offene Scheunentore einrennen: "Ich habe versucht, es allen schmackhaft zu machen, wiederzukommen", sagt Bürkle und fügt hinzu: "An uns soll es nicht scheitern." Das ZDF hüllt sich hierzu in vielsagendes Schweigen: "Bitte haben Sie Verständnis, dass wir derzeit keine Aussage zu einer möglichen Fortsetzung des ›Schwarzwaldkrimis‹ treffen können. Vielleicht möchten Sie diesbezüglich zu einem späteren Zeitpunkt diesen Jahres noch mal fragen", heißt es auf eine entsprechende Anfrage unserer Zeitung hin. Man darf also gespannt sein, ob die öffentlich-rechtlichen Filmemacher abermals im Teinachtal vorstellig werden – ausgeschlossen scheint das jedenfalls nicht zu sein.

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