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Bad Teinach-Zavelstein Die Ampel war nur kurz auf Rot

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Erfreut sich den Umständen entsprechend wieder größter Beliebtheit: das Freibad in Bad Teinach-Zavelstein.Foto: Fritsch Foto: Schwarzwälder Bote

Es wurde, musste besser gesagt, lange gewartet werden, bis das Freibad in Bad Teinach-Zavelstein wieder öffnen durfte. Jetzt gelten strenge Regeln zur Eindämmung des Coronavirus. Doch die erste Zwischenbilanz fällt durchweg positiv aus.

Bad Teinach-Zavelstein. Knapp vier Wochen ist es nun her, dass das Freibad in Bad Teinach-Zavelstein unter strengen Corona-Auflagen wieder seine Tore öffnete. Bürgermeister Markus Wendel hatte damals an die Bevölkerung appelliert, sich an die Regeln wie Masken-Pflicht in den Umkleiden oder begrenzte Zahl von Schwimmern im Becken, zu halten, da es nur dieses eine Angebot gebe.

Die Bilanz nach den ersten Wochen sieht aber positiv aus. Das bestätigt Betriebsleiter Oliver Schmidt: "Bis 14. Juli hatten wir 5500 Gäste. Die Kapazität von maximal 200 Gästen haben wir nur einmal kurz erreicht", berichtet der Chef-Bademeister. Und fast noch wichtiger: "Alle halten sich an die Regeln, das klappt wirklich vorbildlich. Gerade auch bei den Kindern", lobt er.

Die positive Entwicklung hat freilich auch Bürgermeister Markus Wendel freudig zur Kenntnis genommen. "Nur ein Mal musste die Ampel kurzfristig auf Rot wechseln in der ganzen Zeit", so der Rathauschef. Überhaupt zeigten sich die Gäste kooperativ, diskutierten nicht herum, sondern hielten sich an die Auflagen.

Vor allem an heißen Tagen keine Pilgerreise

"Alle sind dankbar, dass das Freibad wieder offen hat und sehen, dass es wichtig ist, sich an die Regeln zu halten", meint Wendel. Dass bei den Bürgern der Verstand über den Wunsch nach Abkühlung siegt, hat er vor allem an heißen Tagen beobachtet. "Da pilgern jetzt nicht die Massen in Richtung Freibad", und das sei auch gut so. An heißen Tagen hätte man in den Vorjahren locker um die 800 Leute über den Tag verteilt im Bad gehabt. Jetzt sind eben nur bis zu 200 möglich. Auch aus monetärer Sicht atmet nicht nur der Bürgermeister, sondern wohl auch Kämmerer Volker Mönch tief durch. "Die Einnahmen entwickeln sich ganz ordentlich. Natürlich kommen wir nie an den Betrag ran, den wir ohne Corona erreicht hätten. Aber trotzdem wird es nicht so schmerzhaft, wie man das hätte erwarten können", freut sich Wendel, dass die Bevölkerung auch trotz der ganzen Regeln und Auflagen das Freibad unterstützt und annimmt.

Je nach Wetter- und Besucherlage kann man sich seitens der Verwaltung auch vorstellen, die Saison bei Bedarf über das Ende der Sommerferien hinaus zu verlängern. Das hatte der Rathauschef schon bei der Wiedereröffnung im Juni betont.

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