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Bad Teinach-Zavelstein Gebühren für Kinderbetreuung erhöht

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In Bad Teinach-Zavelstein steigen die Betreuungsgebühren um rund drei Prozent. Foto: © Nichizhenova Elena – stock.adobe.com

Bad Teinach-Zavelstein - Der Gemeinderat Bad Teinach-Zavelstein hat die Benutzungsentgelte für Kindergärten und die Kinderkrippe für die Jahre 2019/2020 leicht erhöht. Mit den neuen Beiträgen folgte das Gremium der Anpassungsempfehlung der kommunalen Spitzenverbänden und Kirchen.

Der Vorschlag umfasse eine Beitragserhöhung von rund drei Prozent, erklärte Bürgermeister Markus Wendel bei der jüngsten Sitzung. An dieser habe sich der ausgearbeitete Vorschlag orientiert. Die Beiträge sind wie bisher gestaffelt und auch die Stufen bleiben dieselben.

Alles in allem erhöhen sich die Beiträge nur um wenige Euro. Beispielsweise betragen die Benutzungsentgelte für Kindergärten nach der "Elf-Monats-Regelung" für ein Kind aus einer Familie mit zwei Kindern nun pro Monat 98 Euro, anstatt wie bisher 95 Euro.

Personalschlüssel nach oben gefahren

Die Kleinkindbetreuung an drei Wochentagen steigt nach dem neuen Vorschlag um fünf Euro monatlich von 173 Euro auf 178 Euro.

"Eigentlich sollen die Entgelte 20 Prozent der Kosten decken", sagte Wendel. Dies sei aber inzwischen reine Theorie. Auch mit der geringen Erhöhung komme die Stadt nur auf eine Deckung von rund 12 bis vierzehn Prozent. "Die Entgelte bringen 66.000 bis 68.000 Euro im Jahr. Die Ausgaben für die Kinderbetreuung belaufen sich jedoch auf rund 720.000 Euro", rechnete Wendel vor.

Dass die zwanzig Prozent Kostendeckung nicht gehalten werden könnten, habe mehrere Gründe, erklärte der Bürgermeister. Der Personalschlüssel musste nach oben gefahren werden, und auch die Kleinkindbetreuung sei als weiterer Kostenfaktor dazugekommen. "Es ist aber eine wichtige Aufgabe, der wir uns als Kommune stellen müssen", sagte Wendel. Zudem sei die Betreuung eine enorme große Gegenleistung, die die Eltern für ihr Geld bekommen. "Die Erzieherinnen in unserer Mannschaft sind alle mit Herzblut dabei", sagte er. Karl-Eugen Schroth stimmte dem Bürgermeister zu: "Ich bin dafür, dass die Gebühren etwas hochgehen. Denn was nichts kostet, ist auch nichts wert."

Der Gemeinderat stimmte dem Beschlussvorschlag und der Erhöhung einstimmig zu.

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