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Bad Teinach-Zavelstein Auf dem neuesten Stand der Technik

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Bei der Schlüsselübergabe: von links Andreas Mast (stellvertretender Abteilungskommandant Sommenhardt/Zavelstein), Werner Kalmbach (Kommandant der Gesamtwehr), Tobias Weinmann (Abteilungskommandant Sommenhardt/Zavelstein) und Markus Wendel (Bürgermeister). Foto: Ketterle Foto: Schwarzwälder Bote

"Was lange währt, wird endlich gut" – unter diesem Motto stand die offizielle Fahrzeugeinweihung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) 10 der Feuerwehr Sommenhardt/Zavelstein.

Bad Teinach-Zavelstein. Zu diesem festlichen Ereignis hatte Abteilung Sommenhardt/Zavelstein der Freiwilligen Feuerwehr Bad Teinach-Zavelstein ins KoNi eingeladen. Ebenfalls eingeladen waren Bürgermeister Markus Wendel und weitere Vertreter der Stadt sowie diverse Vertreter der umliegenden Feuerwehren. Matthias Grasse hat in Doppelfunktion die Firmen Schlingmann und Bastian Feuerwehrtechnik vertreten. Die musikalische Umrahmung sowie die Bewirtung übernahm der Männergesangsverein Bad Teinach-Zavelstein.

Die Rede von Tobias Weinmann, Abteilungskommandant der Abteilung Sommenhardt/Zavelstein, begann mit den Worten "Was lange währt, wird endlich gut!"

Beschlussfassung im Februar 2017

Das neue HLF 10 ersetze das bisherige Löschfahrzeug aus dem Jahr 1987, das die vergangenen Jahre in Zavelstein gute Dienste geleistet habe, aber an die Grenzen der Einsatzfähigkeit durch die zwischenzeitlich veraltete Ausstattung gekommen sei, sagte er. So war es erforderlich geworden, sich im Rahmen des Feuerwehrbedarfsplans Gedanken über ein neues Einsatzfahrzeug zu machen. Da ein neues Feuerwehrfahrzeug nicht alle Tage, sondern höchstens einmal in 20 Jahren benötigt werde, wurde die Firma Kahle aus Bietigheim-Bissingen mit der Planung beauftragt. Schlussendlich fiel die Wahl auf die Firma Schlingmann Feuerwehrfahrzeuge für den Aufbau und die Firma Bastian Feuerwehrtechnik für die technische Beladung des Fahrzeugs. Die Beschlussfassung des Gemeinderates über das neue Fahrzeug erfolgte im Februar 2017. Mit großer Spannung und Vorfreude ging es dann im November 2018 mit fünf Feuerwehrleuten und dem Bürgermeister nach Dissen am Teutoburger Wald, um beim Hersteller das neue Fahrzeug abzuholen. Zu Hause angekommen, war fast die ganze Abteilung anwesend, um das neue Fahrzeug spalierstehend in Empfang zu nehmen, berichtete Weinmann.

Doch jetzt habe die Arbeit erst richtig begonnen. Denn auch in den kommenden Jahren solle sich die Bevölkerung auf den Schutz und die schnelle Hilfe der Feuerwehr verlassen können, wofür auch die Jugendfeuerwehr sehr wichtig sei. Die beste Technik kann Mensch und Tier nur retten, wenn sie durch die Feuerwehrkameraden beherrscht werde, sagte der Abteilungskommandant. So wurde und werde fleißig anhand eins Sonderübungsplans geübt.

Die Ausstattung das HLF 10 entspreche dem aktuellen Stand der Technik und beinhalte unter anderem zwei hydraulische Rettungsgeräte, einen 1000-Liter-Wasserdank, leistungsstarke Pumpen und einen ferngesteuerten Lichtmast. Mit dem Allrad-Antrieb sei auch schwieriges Gelände kein Problem mehr.

Das neue Fahrzeug sei ein Gewinn für die Stadt sowie für die Sicherheit der Bürger und der Feuerwehrleute, sagte Bürgermeister Wendel. Stolz sei er auch darauf, dass das neue Fahrzeug im Wert von 433 000 Euro mit eigenen Mitteln finanziert werden konnte. Das Land habe sich hieran mit einer Förderung von 90 000 Euro beteiligt.

Symbolische Schlüsselübergabe

Als Dank für die vielen Sonderschichten und -einsätze werde er gemeinsam mit seiner Frau ein Abendessen für die Feuerwehr kochen, versprach der Bürgermeister.

Bei der symbolischen Schlüsselübergabe bedankte sich Firmenvertreter Grasse bei Weinmann für die gute Zusammenarbeit und schenkte der Feuerwehrmannschaft ein Fässchen Bier und ein Vesper.

Pfarrer Thomas Moser griff den Leitspruch der Feuerwehr "Gott zu Ehr, dem nächsten zur Wehr" auf und kam dem Wunsch nach einem Gebet nach. Den musikalischen Abschluss gestaltete der Männergesangverein gemeinsam mit den Feuerwehrkameraden.

Das neue HLF 10 konnte an diesem Abend vor dem Kulturzentrum bewundert werden und stand der Öffentlichkeit zur Besichtigung am Frühlingsfestwochenende noch zur Verfügung.

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