Auf einer Länge von einem Kilometer verendeten mehrere Fische. (Symbolbild) Foto: dpa

Auf Länge von einem Kilometer sterben Fische. Polizei sucht nach Verursacher. 

Bad Rippoldsau-Schapbach. In die Wolf im Bereich des Gaisbachwegs in Bad Rippoldsau ist vermutlich eine giftige Flüssigkeit eingeleitet worden. Wie die Polizei gestern meldete, habe vermutlich ein Umweltsünder eine unbekannte Flüssigkeit auslaufen lassen, die offensichtlich giftig war.

Nach den derzeitigen Ermittlungen seien etliche Fische verendet. Die Polizeieinheit für Gewerbe und Umwelt ermittelt nun gegen den bislang unbekannten Verursacher. Das Veterinäramt und das Wasserwirtschaftsamt des Landratsamts Freudenstadt wurden ebenfalls in die Ermittlungen einbezogen und haben Untersuchungen des Wassers veranlasst, deren Ergebnisse noch ausstehen.

Bürgermeister Bernhard Waidele wurde am Mittwoch über den Vorfall vom Wasserwirtschaftsamt informiert, ebenso Klemens Walter, Leiter zentrale Dienste und Finanzen bei der Gemeinde Bad Rippoldsau-Schapbach. Wie er auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, seien auf eine Strecke von etwa 500 Metern zwischen der Gaisbachbrücke und dem Klösterlehof etwa 150 Fische gestorben, die von Bauhofmitarbeitern der Gemeinde aus dem Wasser geborgen worden seien. Der Fischpächter habe sich die Situation vor Ort angeschaut und weiter flussabwärts keine verendeten Fische mehr gefunden. Vermutlich habe sich das Gift schnell verdünnt. Auch gestern sei es zu keinem weiteren Fischsterben gekommen.

Die Polizei sucht nun Hinweise auf den Verantwortlichen der Verunreinigung. Zeugen können sich unter der Telefonnummer 07441/5360 melden.

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