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Bad Rippoldsau-Schapbach Strahlendes Fest der Kirchenmusik

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Freuen sich über das gelungene Werk (von rechts): Restaurator Sebastian Wirth, Orgelbauer Hans-Georg Vleugels, Pfarrer Frank Maier, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elisabeth Neef, Dekan Matthias Bürkle, Kirchenmusikdirektor Karl Echle, Organist und Chorleiter Martin Schoch und Baufördervereinsvorsitzender Walter Weis Foto: Bächle Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Erich Bächle

Bad Rippoldsau-Schapbach. Die Weihe der neuen Orgel in der St. Cyriakus-Kirche in Schapbach wurde zu einem Fest der Kirchenmusik. Dabei kam die Freude zum Ausdruck, dass die Pfarrkirche gewissermaßen als Abschluss der vor fünf Jahren erfolgten Innenrenovation nun auch wieder über eine dem strahlenden Barock des Gotteshauses entsprechende Orgel verfügt. Die Meinung der Gottesdienstbesucher zur Führer-Orgel sowohl was die musikalische Seite als auch was die optische Bereicherung der Kirche betraf, war einhellig: "Schön!" Wolfgang Amadeus Mozarts "Missa brevis in C", landläufig auch als Orgelsolomesse bezeichnet, die ihren Beinamen auf Grund der solistischen Passagen der Orgel im Benedictus erhielt, war der strahlende Rahmen für den festlichen Gottesdienst.

Die beiden Kirchenchöre von Schapbach und Bad Rippoldsau mit Kirchenmusikdirektor Karl Echle aus Freudenstadt unter der Gesamtleitung des Organisten und Chorleiters Martin Schoch meisterten diese nicht ganz leichte Aufgabe mit Bravour. Pfarrer Frank Maier begrüßte besonders Dekan Matthias Bürkle. Den feierlichen Einzug hatte zuvor ein Bläserquartett mit einer fanfarenähnlichen Komposition des niederländischen Renaissance-Komponisten Susato Tilmann begleitet. Dekan Bürkle nannte in seiner Begrüßung die Kirchenmusik ein wichtiges Medium zur Verkündigung einer großen Botschaft. Der Dekan würdigte die große Anstrengung vieler, die diese "königliche Stunde" mit der "Königin der Instrumente" erst ermöglicht hätten.

Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elisabeth Neef schilderte in einem Rückblick die jahrzehntelangen Bemühungen um eine neue Orgel. Nun sein der Wunsch vieler in Erfüllung gegangen. Neef dankte allen, die sich in irgendeiner Weise bei der Bewältigung der großen Projekte eingebracht haben. Zusammen mit Pfarrer Frank Maier nahm Dekan Matthias Bürkle die Weihe der neuen Orgel vor. Musikalisch bereichert wurde der festliche Gottesdienst zudem von Claudia Echle, die mit glockenhellem Sopran "Dir will ich singen...", eine Komposition des Kinzigtäler Komponisten und Chorleiters Karl Schmider, und "Panis angelicus" von César Franck vortrug. Was in der neuen Orgel in St. Cyriakus steckt, demonstrierte Karl Echle mit der Toccata und Fuge in d-Moll, einer der bekanntesten Kompositionen Johann Sebastian Bachs, als er bei diesem fulminanten musikalischen Schlusspunkt buchstäblich alle Register zog.

Beim anschließenden Empfang im Pfarrheim gratulierte auch Bürgermeister Bernhard Waidele der Pfarrgemeinde zur neuen Orgel.

 
 

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