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Bad Rippoldsau-Schapbach Luchsdame Ela kommt im Wolftal an

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Das Tier hat einen langen Weg hinter sich: In Neumünster geboren, kam es nach Fuerteventura und von dort über die Niederlande in den Schwarzwald. Foto: Stiftung für Bären

Bad Rippoldsau-Schapbach - Die Luchsdame Ela lebt ab sofort im Alternativen Wolf- und Bärenpark. Das Tier wurde 2005 in Neumünster geboren, wurde aber bis nach Fuerteventura verkauft.

Ein Team der Stiftung für Bären übernahm das Tier wohlbehalten, teilt die Einrichtung. Die erfolgreiche Rettungsaktion ist die erste Zusammenarbeit mit der European Alliance of Rescue Centres and Sanctuaries (EARS). Seit vergangenem Jahr ist die Stiftung für Bären Mitglied des europäischen Netzwerks von Rettungszentren und Auffangstationen.

Gemeinsam mit den internationalen Tierschutz-Kollegen konnte die betagte Luchsin gerettet und in Deutschland in Empfang genommen werden.

Große, naturnahe Freianlage

Der Oasis Park auf Fuerteventura kaufte einst die Luchsin aus Neumünster in Schleswig-Holstein. Im Sommer wurde das Tier in einem Tierschutz-Projekt der Animal Advocacy and Protection (AAP) in den Niederlanden untergebracht.

Nun warten auf das einstig drangsalierte Tier die großen, naturnahen Freianlagen im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald, teilt die Stiftung für Bären mit.

"Natürlich sind wir froh, dass es uns gelungen ist, dem Schicksal von Ela eine glückliche Wendung bescheren zu können, doch leider gibt es noch viele, viele Wildtiere mit einer ähnlich traurigen Geschichte", wird Bernd Nonnenmacher, der Leiter im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald, in der Pressemitteilung der Stiftung für Bären zitiert. Allein 2018 belaufe sich der Luchsnachwuchs in Gefangenschaft auf 42 Tiere in Europa.

"Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass dies Leiden ist, welches in Deutschland seinen Ursprung hat. Es zeigt wieder einmal, wie drastisch die Folgen für Wildtiere sind, die gezüchtet werden und Opfer von respektlosem Tierhandel sind", so Nonnenmacher über das Schicksal der Luchsame.

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