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Bad Rippoldsau-Schapbach Illegale Corona-Party fliegt auf

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Bei einer schweren CO-Vergiftung kann nur ein Arzt helfen, die Konzentration im Blut wieder zu senken. Foto: Freepik

Das gibt mehrfach Kopfschmerzen: Eine illegale Party ist am Wochenende in Bad Rippoldsau-Schapbach aufgeflogen. Die Hintergründe der Party und warum ein Teilnehmer mit einer Kohlenmonoxid-Vergiftung ins Krankenhaus, musste lesen Sie exklusiv in unserem (SB+)-Artikel.

Bad Rippoldsau-Schapbach - Den Teilnehmer droht jetzt ein Bußgeld. Wie das Polizeipräsidium Pforzheim am Sonntag auf Anfrage bestätigte, trug sich der Vorfall am Wochenende im Wolftal zu. Mehrere Personen hätten sich zu einer Feier in einem leerstehenden Gebäude getroffen. Den Strom lieferte ein benzingetriebenes Aggregat, das im Nebenraum aufgestellt war.

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Irgendwann war die Konzentration von Kohlenmonoxid offenbar zu hoch. Eine Person musste in der Notaufnahme behandelt werden. Kohlenmonoxid ist heimtückisch. Das Gas ist giftig, dabei aber farb- und geruchlos. Es entsteht bei unsauberer Verbrennung, wenn zu wenig Sauerstoff in der Luft vorhanden ist. Deshalb sollten benzinbetriebene Motoren nie in Garagen oder geschlossenen Räumen genutzt werden. "Das gilt beispielsweise auch für Tiefgaragen oder auf Parkdecks", so die Polizei. Auch bei einer defekten Öl-, Holz- oder Gasheizung kann sich Kohlenmonoxid bilden.

Unsichtbare Gefahr

Das Gas behindert die Aufnahme von Sauerstoff im Blut. Eine Vergiftung kann rasch zur Bewusstlosigkeit führen oder gar tödlich sein. Anzeichen für eine Vergiftung können Schwindel, Kopfschmerzen, Desorientierung und Sehstörungen sein, ebenso Übelkeit und Krämpfe. Bei einem Verdacht auf CO-Vergiftung helfen nur sofortige Frischluftzufuhr und ein Notruf.

Der Vorfall zieht wohl rechtliche Konsequenzen nach sich. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, seien Beamte vor Ort gewesen. Zur Art der Veranstaltung und zu den Teilnehmer konnte die Behörde am Sonntag noch keine Auskünfte geben. Nach Abschluss der Ermittlungen gehe der Fall an die Ortspolizeibehörde, also Gemeinde und Landratsamt.

Saftige Bußgelder drohen

Wenn ein Verstoß gegen die Corona-Verordnung des Landes vorliegt, droht allen Teilnehmern ein Bußgeld. Die Bandbreite reicht von 100 und 1000 Euro pro Gast. Organisatoren blüht eine Geldbuße zwischen 250 und 10 000 Euro. Die Höhe legt die Ortspolizeibehörde fest. Nach derzeitiger Verordnung des Landes dürfen sich derzeit höchstens zehn Personen aus zwei Haushalten treffen.

Nach bislang unbestätigten Informationen war die Zahl der Partygäste in Bad Rip-poldsau-Schapbach deutlich darüber. Laut Polizei gebe es immer wieder solche illegalen Corona-Partys. Auch im Kreis Freudenstadt wurden für solche Feiern bereits Bußgelder ausgesprochen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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