Luise Gragert (vorne links) war mit 98 Jahren die älteste Teilnehmerin. Foto: Wilfried Weis

Bei Musik, Geschichten und guter Bewirtung genossen zahlreiche Senioren eine stimmungsvolle Adventsfeier in Bad Rippoldsau-Schapbach.

Zur gemeinsamen Adventsfeier hatten am Mittwoch die Gemeinde, die Pfarrgemeinde, die Seelsorgeeinheit Oberes Wolftal sowie die Seniorenwerke von Bad Rippoldsau und Schapbach Bürger ab dem 70. Lebensjahr in die Schapbacher Festhalle eingeladen.

 

Rund 140 Senioren waren gekommen und durften sich über ein buntes Programm freuen. Älteste Mitbürgerin war Luise Gragert mit 98 Jahren, die sich an den Darbietungen besonders erfreute. Für die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen und diversen Getränken sorgten die Gruppe Begegnung.

Mit einem Gottesdienst mit Pfarrer Stefan Märkl in der Pfarrkirche wurde die Feier eröffnet. Die Orgel spielte Claudia Echle. Dabei wurde auch den in diesem Jahr verstorbenen Senioren gedacht.

Musik, Geschichten und politische Rückblicke

In der weihnachtlich geschmückten Festhalle begrüßte Bürgermeister Bernhard Waidele die Senioren. Pfarrer Märkl wünschte allen Senioren Gesundheit, Zufriedenheit und eine schöne Adventszeit.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte Hüttenorgler Roland Epting. Später war es „Edeltatoo“, die mit Schlagern und Stimmungsmusik aufwarteten. Aber auch alpenländische und besinnliche Titel gehörten zum Programm.

Die Kindergartenkinder aus Schapbach mit Melanie Lehmann trugen Lieder und Gedichte vor, unter anderem „In der Weihnachtsbäckerei“, „Kling, Glöckchen kling“ und „Bald ist Nikolausabend da“. Die Darbietungen wurden mit großem Beifall belohnt.

Gymnastikgruppe führt Sitztanz auf

Die Gymnastikgruppe der Schapbacher Senioren führte einen Sitztanz auf und Elisabeth Neef vom Seniorenwerk trug die Geschichte „Hugo hasst Weihnachten“ vor. Vorweihnachtliche Gedanken hatten das Seniorenwerk Bad Rippoldsau mit Agnes Schmider und Adelheid Hermann für die Senioren parat.

Bürgermeister Waidele nahm die Feier zum Anlass, einen kurzen, politischen Rückblick zu halten und ging auf die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen ein. Dabei nannte er die Salzbrunnenstraße mit 1,4 Millionen, das Nahwärmeprojekt mit 4,5 Millionen, das Anschlussprojekt am Wolfbach, das Feuerwehrgerätehaus in Bad Rippoldsau, den Bauhof sowie die Polderbergstraße.Bei angeregten Gesprächen verweilten die Senioren noch einige Zeit.