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Bad Rippoldsau-Schapbach Für Raubrücke steht Sanierung an

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Die Raubrücke, die saniert werden soll, besichtigte der Technische Ausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Foto: Hering Foto: Schwarzwälder Bote

Gleich mit einer ganzen Reihe von Sanierungsprojekten und abgeschlossenen Baumaßnahmen befasste sich der Technische Ausschuss des Gemeinderats Bad Rippoldsau-Schapbach bei einer Besichtigungstour.

Bad Rippoldsau-Schapbach . Mit dabei war auch der neue Kämmerer und Hauptamtsleiter Christian Pfandheller. Er solle sehen, wo das Geld hinfließe, so Bürgermeister Bernhard Waidele.

Zunächst ging es zur Rau­brücke beim Sägewerk. Einstimmig sprach sich der Ausschuss für die Sanierung der Brücke aus. Sowohl der Unterbau als auch das Geländer könnten nicht mehr repariert werden und müssten ersetzt werden, hatte Bürgermeister Waidele zuvor erläutert. Die Brücke soll auf eine Tonnage von zehn Tonnen ausgelegt werden und ist damit auch für landwirtschaftliche Fahrzeuge befahrbar. Laut Waidele ist mit Kosten von 12 000 bis 15 000 Euro zu rechnen. Es würden zwei neue verzinkte Eisenträger eingebaut.

Bauhof führt die Arbeiten aus

Wie Bauhofleiter Edgar Schoch erklärte, werden die Arbeiten vom Bauhof ausgeführt. Er rechne mit Materialkosten von etwa 3000 Euro. Zu den Gesamtkosten erklärte Waidele, es gebe alte Verträge, in denen sich die Anlieger und Grundstückseigentümer zur anteiligen Übernahme verpflichten. Allerdings hätten sich zum Beispiel durch den Wolftal-Radweg die Anteile in Richtung Gemeinde verschoben. Hier müssten also neue Verträge ausgehandelt werden, wobei sich das Sägewerk mit einem fixen Betrag beteiligen würde.

Der nächste Besichtigungsort war die Salzbrunnenstraße. Dort sind durch Starkregen erhebliche Schäden an der Böschung vom Salzbrunnen-Bächle entstanden. Zunächst besichtigte der Ausschuss eine Baustelle zur Sanierung der Bachmauer zur Straßenseite hin.

Laut Waidele wurde bereits 2016 über die Sanierung der Salzbrunnenstraße beraten. Im Haushalt 2018 wurden die Maßnahmen mit Gesamtkosten von 325 000 Euro eingeplant. Dafür wurde ein Zuschuss von 133 000 Euro zugesagt. Was derzeit noch in Planung sei, betreffe den Breitbandausbau. Dieser müsse noch vor den Straßenbelagsarbeiten abgeschlossen werden. Gemeinderat Franz Günter wollte den Zustand der Kanalisation abgeklärt wissen, bevor die Belagsarbeiten ausgeführt werden.

Im weiteren Straßenverlauf zeigte Waidele verschiedene Abschnitte, die dringend saniert werden müssten. Dort waren teilweise die Böschungen abgerutscht, sodass Schäden an der Straße zu erwarten seien. Die Gemeinderäte besichtigten eine Stelle, die mit 4000 Euro Aufwand schon saniert worden war, und weitere fünf Schadstellen. Dabei ist mit einem Aufwand von 20 000 Euro zu rechnen. Die Mittel dafür, so Waidele, müssten im Haushalt eingestellt werden. Die Verwaltung soll nun für die Sanierungsabschnitte Firmen anschreiben und Angebote einholen – das beschloss der Ausschuss bei einer Enthaltung.

Um eine abgeschlossene Baumaßnahme ging es im Greifshaldeweg. Dort war nach einem Erdrutsch die Böschung abgerutscht. Mit einem Aufwand von 28 000 Euro war dort die Wasserführung verändert worden. Zudem war die Böschung zum Hang hin gesichert worden.

Bei der letzten Besichtigung der Tagesordnung ging es um den Abschnitt zwei des Wolftal-Erlebnis-Radwegs – von der Brücke bis zum Friedhof. Neben den beiden vorhandenen Kandelaberleuchten sollen noch zwei weitere eingebaut werden. Die Kosten würden bei rund 4500 Euro liegen, so Waidele. Allerdings sei die Finanzierung noch nicht gesichert. Auf der Strecke bis zum Friedhof solle noch ein Geländer gebaut werden, das laut Waidele über das Regierungspräsidium finanziert wird.

Waidele zeigte den Ausschussmitgliedern und weiteren Räten auch, dass auf dieser Strecke Vorkehrungen getroffen wurden, um weitere Leuchten zu installieren. Im Bereich des Spielplatzes und des Bolzplatzes sind 2,5 Meter hohe Stabmatten vorgesehen, um zu verhindern, dass Bälle in die Wolf fallen.

Bei der Gaisbachbrücke, die der Ausschuss zusätzlich zur Tagesordnung besichtigte, ging es um die neue Uferbefestigung und den weiteren Ausbau des Gaisbachwegs. Auf der Gaisbachbrücke zur Landesstraße 96 zeigte Bauhofleiter Schoch den schlechten Zustand des Brückenbelags. Er machte deutlich, dass die seitlichen Bretter bereits stark nachgeben. Auch sind die Längsträger aus Holz für die Geländer-Befestigung stark angegriffen "Dieser Belag wird den Winter nicht überstehen. Der Untergrund ist noch gut. Nur der Belag müsste erneuert werden." Er schätze den materiellen Aufwand auf etwa 3000 Euro, wobei der Zustand des Geländers noch überprüft werden müsse. Hinzu kämen die Lohnkosten. Er rechnet mit einer zweitägigen Vorbereitungszeit und drei weiteren Tagen für die Montage. Wobei immer mindestens mit einem dreiköpfigen Team gearbeitet werden solle – schon wegen des Gewichts der Teile.

Schoch soll nun die Kosten zusammenstellen und dem Gemeinderat vorlegen. Ein Beschluss könne nicht gefasst werden, da dieser Punkt nicht auf der Tagesordnung stehe, erklärte Waidele. Der Gemeinderat müsse sich bei der nächsten Sitzung mit dem Kostenvoranschlag befassen und dann beschließen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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