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Bad Rippoldsau-Schapbach Fertigteile schweben an ihren Platz

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Die Fertigteile für die Wassertechnik des Waldfreibads Schapbach sind installiert worden. Die Bauarbeiten verfolgten (Bild links unten, von links) Bürgermeister Bernhard Waidele, Bauleiter Rolf Linsenmeier von der Firma Aqua-Technik und Marcel Hammer, Projektleiter von Aquila Wasseraufbereitungstechnik.Fotos: Jehle Foto: Schwarzwälder Bote

Der familiäre Charme des mehr als 80 Jahre alten Waldfreibads in Schapbach soll bei der Sanierung erhalten werden. Schwimmen und Planschen mit hohem Spaßfaktor soll aber künftig durch den Einsatz moderner Technik gewährleistet sein.

Bad Rippoldsau-Schapbach. Die Stahlbeton-Fertigelemente für die Wassertechnik wurden nun montiert. Später sind sie für die Gäste weitgehend verborgen. Schon früh morgens rollten im 30-Minuten-Takt die Tieflader mit den Modulen in Richtung Schapbach durchs Wolftal.

Kranwagen wird am Vorabend am Einsatzort in Stellung gebracht

Um 8 Uhr sollte es mit dem ersten von insgesamt fünf Fertigteilen losgehen. Sie waren auf neun Lastwagen verteilt, denn Abmessungen und Gewicht der Bauteile gaben – um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten – Art und Weise des Transports vor.

Damit die Zeitschiene erfüllt werden konnte, war der Kranwagen bereits am Vorabend am Einsatzort in Stellung gebracht worden. Ohne Probleme steuerten die Lastwagen den Kran an und Monteure justierten das Modul beim Anhängen so, dass es mit Fingerspitzengefühl am Bestimmungsort präzise abgesetzt wurde. Fast wirkte es, als spiele der Kranführer mit großen Legosteinen.

E benfalls überdimensioniert sahen die XXL-Ratschenschlüssel aus, mit denen die Monteure die Elemente zusammenfügten. Bereits zwei Stunden nach Arbeitsbeginn waren die ersten drei Fertigteile miteinander verbunden. Mittig ist der Pumpenkeller mit Verteilerleitungen verortet, flankiert von Schwallwasser- und Spülwasserbehälter.

"Die nächste Ebene umfasst die Aufbereitungsanlage", erklärte Bauleiter Rolf Linsenmeier von der Firma Aqua-Technik aus Freiburg. Zuvor wurde jedoch ein Lager- und Werkstattgebäude an die Module angebaut. Laut Linsenmeier kann der Zimmermann mit seinen Arbeiten beginnen, wenn die Betongebäude fertiggestellt sind.

Die Wände werden in Holzständerbauweise erstellt und erhalten ein Pultdach mit Trapezblech Eindeckung. "Im Anschluss kann der Ausbau der Technik erfolgen", so der Bauleiter. Er zeigte sich zufrieden mit dem bisherigen Ablauf. Der Zeithorizont stimme und auch kostenmäßig sei alles im Plan.

Zufrieden war auch Marcel Hammer, Projektleiter von Aquila Wasseraufbereitungstechnik. Die beiden bezeichnen sich als "Mädchen für alles" in ihren jeweiligen Aufgabengebieten, Linsenmeier in Sachen Planung und Hammer im Bereich der Ausführung.

Beim Edelstahlbecken wird es Ende Oktober wieder spektakulär

"Das ist die Geburt unseres neuen Schwimmbads", freute sich Edgar Lauble, Vorsitzender des Fördervereins Waldfreibad. Seit mehr als 20 Jahren engagiert sich der Verein für den Erhalt des idyllisch gelegenen Schwimmbads im Wolftal. Die Zitterpartie um die Finanzierung der Sanierung hatte lange gedauert. Beim Spatenstich, der erst kürzlich erfolgte, war auch deutlich geworden, wie viel Unterstützung das Großprojekt nun erhält.

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