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Bad Rippoldsau-Schapbach Fast 20 000 Unterschriften im Gepäck

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Im Bundeskanzleramt (von links) Schauspielerin Dafne-Maria Fiedler, Ministerralrat Stefan Schulz und Ralf Bürglin von der Stiftung für Bären Foto: Stiftung für Bären Foto: Schwarzwälder-Bote

Bad Rippoldsau-Schapbach (w). Mitarbeiter der Stiftung für Bären hatten mit Unterstützung der Schauspieler Hannes Jaenicke und Dafne-Maria Fiedler rund 19 000 Unterschriften im Rahmen der Petition "Keine Wildtiere in Zirkussen" beim Bundeskanzleramt eingereicht.

Ministerialrat Stefan Schulz empfing die Abordnung der Stiftung für Bären (SfB) aus Bad Rippoldsau-Schapbach. SfB-Pressereferent Ralf Bürglin hatte insgesamt 19 165 Unterschriften im Gepäck, die die Stiftung und engagierte Unterstützer in den Alternativen Bärenparks Schwarzwald und Worbis sowie online in drei Monaten gesammelt hatten. Begleitet wurde Ralf Bürglin von Schauspielerin Dafne-Marie Fiedler, die im Ensemble von "Fräulein Brehm" mitwirkt, dem einzigen Theater weltweit, das sich ausschließlich mit gefährdeten Tieren auseinandersetzt. Mitgebracht hatte Fiedler den Schädel eines Bären, den sie als Totem verstanden wissen will, als ein Zeichen des Respekts gegenüber dem Mitgeschöpf Bär. Mit dabei waren auch Jürgen Matthes und Frank Michael Malchow, zwei Berliner Tierschützer und Förderer der Stiftung für Bären. Referatsleiter Stefan Schulz stellte sich gerne den Fragen und Anregungen der Tierschützer. Das Grundproblem war Schulz bekannt, dass nämlich Wildtiere wie Elefanten, Affen und auch Bären aufgrund ihrer Ansprüche nicht tiergerecht in engen Zirkuswagen gehalten werden können. Dennoch gibt es Regelungen, die es den Zirkussen bis heute grundsätzlich erlauben, die Tiere einzusperren. Schulz versicherte, dass das Problem seit längerem bekannt sei. Die Petition der Stiftung für Bären trage dazu bei, dass man in seinem Referat weiter für das Thema sensibilisiert werde.

Hannes Jaenicke unterstützt die Petition "Keine Wildtiere in Zirkussen" als Pate. Der Schauspieler und Umweltaktivist sagte: "Die Ära der Zirkusbären ist vorbei. Wir brauchen keine Bären, die sich bei der Dressur und in ihren engen Käfigen quälen. Vielmehr brauchen wir Bären in der Natur, die man respektiert."

 
 

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