Vor der Windkraftanlage auf dem Kupferberg (von links): Bürgermeister Bernhard Waidele, Landtagskandidatin Katrin Schindele und Hans Georg Bechthold. Foto: Schmieder Foto: Schwarzwälder Bote

Landtagswahl: Katrin Schindele macht sich im Wolftal ein Bild

Bad Rippoldsau-Schapbach. "Erneuerbare Energien Vorort" war das Thema, zu dem der CDU-Ortsverband Bad Rippoldsau-Schapbach die CDU-Landtagskandidatin Katrin Schindele eingeladen hatte.

Dass dieses Thema gelebt wird und keine leere Floskel ist, wurde Katrin Schindele gleich an mehreren Stellen und auf verschiedene Arten demonstriert, heißt es in einer Mitteilung des CDU-Ortsverbands. Treffpunkt war der Ort, an dem das Thema Nahwärme in Kürze umgesetzt werden soll.

Im Ortskern von Bad Rippoldsau mit den Kommunalgebäuden Haus der Gesundheit, Altes Rathaus, Kurhaus sowie der Heizzentrale im stillgelegten Klärwerk, mit Kirche und Kloster als weiteren Großabnehmern und verschiedenen privaten Gebäuden soll ein Nahwärmenetz entstehen, das mit Hackschnitzeln aus den kommunalen Wäldern befeuert wird, wie Bernhard Waidele, Bürgermeister und stellvertretender CDU-Ortsverbandsvorsitzender, erläuterte.

Exemplarisch und stellvertretend für die CDU-Philosophie Tradition und Moderne miteinander zu verbinden, stellte Vorstandsmitglied Ulrich Krauth als Miteigentümer eines Wasserkraftwerks diese Art der Energiegewinnung vor, heißt es in der Mitteilung weiter. Sieben Wasserkraftwerke werden auf der Gemarkung am Flüsschen Wolf betrieben, viele auf Jahrhunderte alten Strukturen der Holzverarbeitung wieder aufgebaut und erneuert.

Katrin Schindele ergriff auch die Gelegenheit, ein paar Worte mit dem Handwerksmeister Patrick Herrmann von der Firma Holzbau Herrmann zu wechseln.

Weit über die Ortsgrenzen hinaus sichtbar sind die Windkraftanlagen der Firma Bechthold auf dem Kupferberg. Das Teuscheneck sei laut dem Anlagenbauer Enercon einer der besten Windstandorte überhaupt, so die CDU.

So verwundere es auch nicht, dass die Firma Bechthold ein weiteres Windrad dort aufstellen wolle. Hans Georg Bechthold stellte Katrin Schindele das Projekt in einer kurzen Präsentation vor. Höhepunkt des Besuchs war die Besichtigung auf dem Kupferberg. Bei schönem Winterwetter und laufenden Rotoren bestieg Katrin Schindele die 2015 in Betrieb genommene Anlage vom Typ Enercon E138.

In der Gemeinde, so die CDU, werde das neue Vorhaben begrüßt und unterstützt. Auch die Firma Bechthold stehe mit allen positiv beschiedenen Gutachten bereit. Zu aller Bedauern lasse sich die Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft Freudenstadt, Seewald und Bad Rippoldsau-Schapbach zu viel Zeit mit der Bearbeitung.

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