Bei der Frauenfasnet wird so manche Neuigkeit aufgedeckt
Von Wilfried Weis Bad Rippoldsau-Schapbach. "Wie im Himmel", so lautete das Motto bei der Frauenfasnet im Gasthaus Adler. So waren zahlreiche Engel, Schwestern und auch einige Teufel kostümiert gekommen. Das Programm war abwechslungsreich und mit vielen Schnurrbeiträgen gespickt. "Schön und unbeschwert soll es heute sein", kündigte Rita Hoferer an, die wieder durchs Programm führte. Sie konnte auch einige Frauen aus Bad Rippoldsau begrüßen.
Irene Günter eröffnete das Programm der Frauenfasnet mit vielen humorvollen Geschichten. Sie wollte eigentlich "in Rente gehen", doch sie hatte es sich anders überlegt und nochmals für die nächsten Jahre ein neues "Witze-Heft" angeschafft.
Mit wahren und unwahren Geschichten von den Schapbacher Frauen und Pfarrer Frank Maier warteten zwei "Engel" auf. So manche Frau wurde gehörig auf die Schippe genommen. Wie sich die Kirchenbesucher während eines Gottesdienstes so verhalten, demonstrierten vier Mitwirkende in köstlicher Art und Weise. Die vier "Engel" erhielten starken Beifall.
Bianca Uhl trat als "Schönwetterwolke" aus der hinteren Sulz auf. Sie wusste auch, dass in Schapbach die schönsten Frauen wohnen. In einem Sketch stellten sich Michaela als Patient, Barbara als Doktor und die dominierende Daniela bei einem Doktorbesuch als neue Schnurrgruppe vor. Am Ende verschrieb der Doktor anstatt Pillen dem "Patienten" eine neue Frau, damit er auch wieder mal zu Wort kommt. Auch eine "himmlische Nachrichten-Show" wurde geboten. Am Ende dankte Rita Hoferer allen Akteuren, und es gab langen Beifall für alle Schnurranten.