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Bad Rippoldsau-Schapbach Beliebter Mitbürger

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Leo Sitsch (links) feierte seinen 90. Geburtstag. Der Vorsitzende des Männerchors, Wilfried Weis, gratulierte ihm und seiner Frau. Foto: Männerchor Foto: Schwarzwälder-Bote

Bad Rippoldsau-Schapbach (eb). Bei guter körperlicher und geistiger Gesundheit konnte Leo Sitsch in der Dorfstraße in Schapbach seinen 90. Geburtstag feiern. Außer Verwandten und Freunden gratulierten vier Kinder mit ihren Familien, zu denen mittlerweile auch sieben Enkel und zwei Urenkel gehören.

Seit 1989 lebt der Jubilar mit seiner Frau Olga, einer gebürtigen Schapbacherin, mit der er seit 43 Jahren verheiratet ist, in Schapbach. Sie sind beliebte Mitbürger. Beide engagieren sich bis heute im Schapbacher Altenwerk. In dessen Gymnastikgruppe hält sich der Jubilar fit ebenso mit Kegeln und mit kleinen Spaziergängen. Geboren ist Leo Sitsch im südmährischen Neusiedl. Er besuchte dort die Mittelschule und schloss mit der Mittleren Reife ab. Kaum 17-jährig wurde er ins Wehrertüchtigungslager Krems/Donau einberufen. Es folgten einige Monate Reichsarbeitsdienst und Anfang 1944 die Einberufung zur Wehrmacht und Abkommandierung an die Ostfront, die damals schon niederösterreichisches Gebiet erreicht hatte.

Im April 1945 geriet der Jubilar in russische Kriegsgefangenschaft, aus der erst nach fast drei Jahren entlassen wurde, als vermeintlicher Österreicher nach Wien. Seine Familie war mittlerweile aus der mährischen Heimat vertrieben worden und hatte in Krautheim/Jagst eine neue Bleibe gefunden. Dort traf er Eltern und Geschwister wieder. In Korntal fand Leo Sitsch Arbeit bei der Deutschen Bundesbahn, qualifizierte sich für den mittleren Dienst und wurde Beamter auf Lebenszeit. Bis zum November 1. November 1974 tat der Jubilar im Bahnhof Korntal Dienst.

Der Schapbacher Männerchor Freundschaft brachte dem langjährigen passiven Mitglied unter der Leitung von Vizedirigent Adolf Neef ein Ständchen. Vorsitzender Wilfried Weis überbrachte die Glückwünsche des Männerchors und den Dank für die Treue. Er überreichte einen Weinkorb, und anschließend wurden die Sänger zu einem Umtrunk eingeladen.

 
 

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