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Bad Liebenzell Wasserversorgung auf Jahrzehnte gesichert

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Rund 3,60 Meter lang, 2,60 Meter breit und 2,50 Meter hoch ist das Schachtbauwerk, das am Donnerstag für die Paracelsus-Quelle eingesetzt wurde. Foto: Seeger Foto: Schwarzwälder Bote

Die Paracelsus-Quelle wird die Therme in Bad Liebenzell in den kommenden Jahrzehnten mit Wasser versorgen. Am Donnerstag wurde ein Schacht eingesetzt, mit dem die Erschließung abgeschlossen ist.

Bad Liebenzell. Insgesamt elf Quellen gibt es in Bad Liebenzell. Eine davon ist die Paracelsus-Quelle. Diese wird künftig für das Badewasser in der Therme sorgen, erklärt Thomas Seeger, der Quellenbeauftragte im Stadtbauamt.

Für die Erschließung der Quelle wurde am Donnerstagmorgen ein Schacht zur Quellfassung eingesetzt. Rund 3,60 Meter lang, 2,60 Meter breit und 2,50 Meter hoch ist das Schachtbauwerk. Rund 20 Tonnen wiegt der Koloss.

Die Erschließungsarbeiten gingen am Ende dafür erstaunlich schnell voran. "Am Montag begann der Aushub, am Dienstag kam die Bodenplatte, am Mittwoch wurde die Verrohrung fertiggestellt und heute die Montage des Schachtbauwerks", erklärte Seeger.

Zwar sei die Quelle bereits im Jahr 2002 gebohrt worden und seit 2006 als Heilquelle anerkannt, aber "bislang war da ein Provisorium drauf", sagt Seeger.

Als nächster Schritt werde der Brunnenkopf in den kommenden zwei Wochen installiert und die Quelle gehe in den gesicherten Betrieb über. Durch den Schacht und den Brunnenkopf sei dann alles geschützt.

Über ein Monitoring sei nun auch die regelmäßige Kontrolle der Wasserqualität möglich. Die benötigte Technik werde noch eingerichtet. Bis zum Ende des Jahres soll alles fertig sein. "Die Quelle sichert dann über Jahrzehnte die Badewasserversorgung der Therme", sagt Seeger.

Kosten von rund 150 000 Euro

Die Quelle sei eine Arteser-Quelle, das Wasser trete aus eigener Kraft zu Tage und komme mit mehr als zwei Bar Druck am Brunnenkopf an. So fließt es aus eigener Kraft in die Therme.

Sie sei 217 Meter tief, die Rohre reichen bis in 50 Meter Tiefe, dann beginne der Granit, sagt Seeger.

Insgesamt habe die Erschließung – also Schacht, Brunnenkopf, Monitoring-Technik und die Arbeiten zusammen – rund 150 000 Euro gekostet.

Damit seien auch die Arbeiten an den Quellen in Bad Liebenzell vorerst beendet. Die Paracelsus-Quelle sei die letzte Quelle, die man habe erschließen müsse, sagt Seeger.

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