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Bad Liebenzell TSV Möttlingen weiht "hochmodernes Multifunktionsgebäude" ein

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Der TSV Möttlingen weiht seine neue Grillhütte ein.Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Liebenzell-Möttlingen. Im Rahmen der Sportplatzeinweihung hat der TSV Möttlingen auch seine neue, an die Hanglage eingepasste "Grillhütte" in Betrieb genommen. "Grillhütte, so zumindest hat es mir die Einladung zum heutigen Einweihungstag suggeriert", wunderte sich der Vorsitzende des Fußball Bezirks Böblingen/Calw, Richard Armbruster. "Ich habe nach meinem Eintreffen auch nach einer Grillhütte Ausschau gehalten. Was ich jedoch dann vorgefunden habe, ist ein hoch modernes Multifunktionsgebäude", beschrieb der Bondorfer seine ersten Eindrücke.

Damit stand Armbruster nicht alleine da. Neben dem neuen Sportplatz muss sich das neu errichtete Gebäude an der unteren Kante der ehemaligen Aschenbahn wirklich nicht verstecken. Der rund zehn auf zehn Meter messende zweistöckige Bau beherbergt Garagen, Lagerfläche, dient als Depot für Bedinungselemente und Werkstatt. Im zweiten Stock ist ebenerdig vom Parkplatz zugänglich eine Küche mit Grillstelle untergebracht. Was das Bauwerk von einem reinen Funktionsgebäude unterscheidet, ist die große, die Außenfassade halb umrundende Veranda. Komplett überdacht, bietet sie sich als Aussichtsplattform mit integrierter (Wetter-)Schutzfunktion an. Der geneigte TSVler oder die Gäste des Vereins können hier aus einem überhöhten Blickwinkel bei Bier und Stadionwurst die Spiele – oder Veranstaltungen – der "Blauen" verfolgen.

Schatzmeister und Stürmer erbringt 1300 Arbeitsstunden

"Die Idee dazu liegt schon seit 1996 in der Schublade, ist jedoch aus unterschiedlichsten Gründen nie in eine echte Planungsphase gekommen", erklärte Rene Fricker. Erst als das Thema Sanierung der Sportanlage mit neuem Rasenplatz konkrete Formen angenommen habe, sei auch die ursprüngliche Idee wieder aufgenommen worden. Abgestimmt auf die neuen Erfordernisse ist ein Multifunktionsgebäude entstanden, in das der Verein rund 140 000 Euro investiert hat. Viel Geld, und noch mehr Man-Power. "Seit Baubeginn 2017 haben wir rund 3500 Stunden an Eigenleistung eingebracht", berichtete der Vorsitzende.

Einer der ersten, mit absoluter Sicherheit jedoch der Letzte, der sich beim Bau engagiert hatte, war dessen Bruder ­Marcel Fricker. Bis weit nach Mitternacht hatte er letzte Hand angelegt, damit die ehrenamtlichen Helfer am Tag der Einweihung eine funktionierende Infrastruktur vorfanden. Damit summierte sich das Engagement des TSV-Stürmers und Schatzmeisters in Personalunion auf unter dem Strich 1300 der insgesamt 3500 geleisteten Arbeitsstunden. Sein über viele Monate währender Kraftakt wurde von allen Rednern sowie den Vereinsmitglieder in vielseitiger Form gewürdigt. "Dennoch, wir müssen jetzt natürlich noch viele Bierfeste veranstalten bis die Kosten beglichen sind. Aber es ist eine Investition in die Zukunft, die uns die Arbeit in vielen Bereichen sehr erleichtern wird", stellte Rene Fricker zur neuen "Grillhütte" fest. Die löst unter anderem den alten Baucontainer ab, der bisher als Unterstand für die TSV Bewirtungsmannschaft herhalten musste.

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