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Bad Liebenzell Seine feine und sensible Art gelobt

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Dekan Erich Hartmann entpflichtete Pfarrer Lennart Meißner (rechts) von seinen Aufgaben in der evangelischen Kirchengemeinde Möttlingen. Foto: Stocker Foto: Schwarzwälder Bote

Kurz und knapp waren nicht nur seine Predigten, in denen Lennart Meißner treffend die jeweiligen Themen aufgriff. Mit dreieinhalb Jahren vergleichsweise kurz war auch seine Zeit als Pfarrer in Möttlingen und bei der Jugendkirche Choy.

Bad Liebenzell-Möttlingen. "Es kann etwas Neues beginnen", motivierte Meißner zu Beginn des Gottesdienstes in der Blumhardtkirche, bei dem er verabschiedet wurde, zum Blick nach vorne. Gleichzeitig aber mahnte er in seiner Predigt, den Blick auf die Ursprünge des Glaubens und auf das, was Jesus wichtig war, zu werfen. "Der innerste Kern des Christseins ist, Gott zu lieben und die Menschen zu lieben", warb er darum, sich nicht ablenken zu lassen von neuen Ideen und Konzepten zur Veränderung von Strukturen, um wieder mehr Menschen in die Kirchen zu locken. So hätten die Haupt- und Ehrenamtlichen nur noch wenig Zeit für die Menschen, weil sie in starkem Maße mit dem Knüpfen von Netzwerken beschäftigt seien. "Ich bin in diesem System ein Stück weit verloren gegangen", räumte Meißner ein.

In seinem Verantwortungsbereich habe er Menschen getroffen, die nach dem Kern des Glaubens lebten, sagte Meißner. "Mit Herz und Engagement habe ich dieses Christsein erlebt", machte er deutlich. Dadurch könnten die Gläubigen "echte Kirche" sein, wenn auch kleiner und einfacher, ist Meißner überzeugt.

Schüler begeistert

"Seine feine und sensible Art hat uns Schwaben gutgetan und auch die Schüler waren von seiner Art begeistert", resümierte Beate Wollmeister, zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderats, zumal der scheidende Pfarrer allen stets mit Wertschätzung begegnet sei. "Beeindruckt waren wir von seiner Fähigkeit, frei zu erzählen", erinnerte sie zudem an den Blumhardt-Comic oder Dreharbeiten zu einem Lutherfilm.

Auch die Kindergartenkinder lauschten gerne seinen Geschichten. Mit dem Lied "Ich wünsch dir was" sowie dem passenden Mobile dazu verabschiedeten sich die Jüngsten im Gottesdienst. "Er war der Ruhepol im Vorstandsgremium und wir sind dankbar für die Zeit, in der wir gemeinsam an Gottes Reich bauen durften", zog Sascha Richter vom Choy-Team sein Fazit. Er übergab Meißner schwäbische Spezialitäten.

Er habe beschlossen, seine Netze an einem anderen Ort auszuwerfen, sagte Dekan Erich Hartmann über Meißner: "Auch dort werden sie nicht leer bleiben." Er entpflichtete den scheidenden Pfarrer von den Aufgaben in Möttlingen und bei Choy. Der Posaunenchor umrahmte den Gottesdienst.

 
 

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