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Bad Liebenzell Schüler werden wohl in Liebenzell untergebracht

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Die Grundschule in Unterhaugstett wird saniert. Foto: Biermayer Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Liebenzell-Unterhaug­stett. Mit ihren Solarpanels auf dem Dach macht die Unterhaugstetter Grundschule eigentlich einen recht modernen Eindruck. Doch das Gebäude hat einige Jahre auf dem Buckel. 1964 wurde es erbaut und in manchen Teilen wurde seither wenig gemacht.

Deshalb soll das Gebäude im Sommer modernisiert werden. Der Gemeinderat beschloss nun die Vergabe der anfallenden Bauarbeiten. Und da steht einiges an.

Küche noch im Urzustand

Zum einen müssen die Sanitäreinrichtungen überholt werden. Hier geht es vornehmlich um die Küche, welche sich immer noch im mittlerweile gut benutzen Urzustand befindet. Zum anderen soll eine neue Lüftungsanlage eingebaut werden.

Auch beim Dach stehen Modernisierungarbeiten an. Das neue soll ebenfalls ein Kaltdach sein. Für den Zeitraum der Durchführung der Maßnahmen wird die Fotovoltaikanlage abgebaut. Anschließend nimmt sie aber wieder ihren Dienst auf.

Außerdem stehen noch weitere Klempnerarbeiten an. Und natürlich wird für die Umsetzung der Modernisierungsarbeiten ein Gerüst benötigt. Diese Arbeiten sollen im August mit dem Gerüstaufbau beginnen. Die Dachumdeckungsarbeiten sollen bis September abgeschlossen sein.

Unterricht ist in dieser Zeit im Schulgebäude natürlich nicht möglich. Die Stadt plant, die Schüler im neuen Schuljahr in Einrichtungen in der Kernstadt unterzubringen. Gespräche diesbezüglich würden aktuell mit den Rektoren geführt, hieß es im Gemeinderat. Von einer Containerlösung in Unterhaugstett selbst habe man wieder Abstand genommen, so Bürgermeister Dietmar Fischer.

Neue Lüftungsanlage

Die Sanitärarbeiten werden gut 56 000 Euro Kosten. Die neue Lüftungsanlage schlägt mit knapp 14 500 Euro zu Buche. Beide Aufträge werden von der Liebenzeller Firma Hofmann umgesetzt.

Die Dachumdeckungsarbeiten sind mit knapp 88 500 Euro die teuerste Modernisierungsmaßnahme. Ausgeführt werden diese Arbeiten von Holzbau Weber aus Bad Liebenzell. Die Klempnerarbeiten hingegen sind der billigste Kostenpunkt. Für knapp 5000 übernimmt die Firma Henne aus Nagold diesen Part.

Das Gerüst kommt von Otto Wolf aus Pforzheim und wird knapp 15 000 Euro kosten. Insgesamt kosten alle Modernisierungsarbeiten knapp 180 000 Euro.

Einstimmige Vergabe

Der Gemeinderat stimmte einstimmig für die Vergabe dieser Arbeiten. Gemeinderat Sebastian Kopp (UL) hatte jedoch einige Fragen zu Vergabepraxis. Er wollte wissen, wie man zu Auswahl der einzelnen Firmen gekommen sei und ob dies den Vorgaben entspräche.

Er sei dafür, die Arbeiten an Firmen in der Region zu vergeben. Nur stelle er sich die Frage, ob das preislich die beste Entscheidung sei. Näher konnte er in der Gemeinderatssitzung nicht auf den Sachverhalt eingehen, da die eingegangen Angebote nicht öffentlich verhandelt werden dürfen.

Lothar Windbiel vom Bauamt versicherte Kopp jedoch die Richtigkeit des Verfahrens, welches als sogenanntes "beschränktes Verfahren" durchgeführt worden sei. Dies sei bei der geringen Höhe der Investitionen möglich gewesen.

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