Mit einer beschwingten Matinée sorgten "The Voices" für gute Laune. Foto: Stocker Foto: Schwarzwälder-Bote

Zuhörer genießen "The Voices"-Matinée

Von Steffi Stocker

Bad Liebenzell. Ein Sonntagvormittag wie aus einem Gedicht: strahlender Sonnenschein, leichter Wind und ausreichend Zeit zum Innehalten. Mit einer beschwingten Matinée trug der Schömberger Chor "The Voices" mit seinen Melodien eine sanfte Sommerbrise in den Parksaal Bad Liebenzell.

Luftig und leicht wirkte dabei schon der Auftritt der Sänger, die allesamt weiße Hosen und farbige Oberteile trugen. Mit Kirby Shaws "Rhythm-Song" stimmten "The Voices" das große auf sein Konzert ein. "Wir wissen nicht immer, was wir singen", scherzte Vorsitzender Wolfgang Scheuermann. Jedenfalls habe sich das Ensemble temperamentvollem und lebendigem Liedgut verschrieben. Fröhlich-harmonische Klänge sowie offene Türen machten die Sommerbrise bei der Matinée auch spürbar und ließen Spaziergänger vor dem gläsernen Saal inne halten.

In der ihm eigenen Art brachte der Chor unter Leitung von Thomas Daub nicht nur stimmlich den Rhythmus zum Ausdruck. Vielmehr waren die Sänger auch körperlich in Bewegung, und der Funke sprang auf die mehr als 100 Besucher über. Wippend ließen sie sich auf die Darbietungen ein, zu denen auch Leonard Cohens "Halleluja" oder der Gospel "Glory to god" und "Sweet music" sowie "Lean on" zählten.

Die Matinée machte einfach gute Laune. Dazu trugen nicht zuletzt die von Corinna Rotter und Walter Frey eingestreuten Lyrikpassagen bei. Neben Werken von Kurt Tucholsky, Heinz Erhardt oder Joachim Ringelnatz flossen auch Texte von Frey ein und regten zum Schmunzeln an. So zauberten "The Voices" ihren Zuhörern ein ums andere Mal ein Lächeln ins Gesicht.

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