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Bad Liebenzell Sänger aus Schömberg haben diesmal ein internationales Publikum

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Ihre Vielseitigkeit bewiesen "The Voices" bei ihrem Auftritt im Parksaal des Bürgerzentrums in Bad Liebenzell. Foto: Verein Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Liebenzell. Man kann schon von einer kleinen, aber feinen Tradition sprechen: Bei der diesjährigen Matinee des Schömberger Chores "The Voices" im Parksaal in Bad Liebenzell hat wieder alles gepasst: Das schöne Frühsommerwetter, das die Menschen in den Park zog, der lichtdurchflutete Ort mit den weit geöffneten Glastüren, der bestens aufgelegte Chor samt seiner das Publikum und die Sängerschar mitreißenden Chorleiterin Salome Tendies.

Als Sahnehäubchen hatten "The Voices" diesmal ein internationales Publikum. Bürgermeister Joáo Duarte Carvalho aus Lourinhã, der portugiesischen Partnerstadt Bad Liebenzells, und einige Mitglieder seiner Delegation, die zur Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunden in der Kurstadt weilten, genossen wie der Rest des Publikums den begeisternden Auftritt des Chors von der Höhe.

Schwungvoll startete das abwechslungsreiche Programm mit Duke Ellingtons "Puttin on the Ritz".

Mit ihrer Musik wollten "The Voices" einen Gegenpart zu negativen Nachrichten setzen, versprach Tendies in ihrer Moderation. "Musik ist immer wie ›Good News‹, sie ist ehrlich und aufbauend. Sie erheitert und berührt uns im Innersten." So wie die Ballade "Fields of Gold" von Sting oder das Lied "When you believe" aus dem Musical "Prince of Egypt" mit eingestreuten hebräischen Psalmtexten. Nicht weniger als der Chor zogen die beiden Musiker Jochen Volz mit der Gitarre und Percussionist Roman Feser das Publikum in ihren Bann. Ihre Begleitung des Gesangs war jederzeit stimmig und unterstrich den Charakter der Stücke aufs Beste wie bei „Put a little Love in your Heart". Und auch als Solisten wussten sie zu überzeugen und erhielten viel Beifall für "Africa" von Toto.

Sphärische Klänge

Das Multitalent Tendies dirigierte und begleitete am Klavier mit vollem Körpereinsatz und sorgte als Solistin bei "Operator" für den Nachdruck im Wunsch, eine Verbindung in den Himmel herzustellen: "Give me Jesus on the Line". Swing mit "It don’t mean a thing", Rock mit Led Zeppelins "Stairway to Heaven" (hier glänzte Christine Heinkele mit eindrucksvollem Solo) oder die sphärischen Klänge von "Only Time", der für immer mit den Geschehnissen des 11. September 2001 verbundenen Hymne der Irin Enya – das Programm zeigte die Vielseitigkeit der Voices, die ihrer Dirigentin folgten und das Publikum "mit fein modulierten Crescendi und sicherer Artikulation", so ein sehr angetaner Besucher, für sich einnahmen.

Auch den Ausnahmesänger und -musiker Freddy Mercury, der dieses Jahr schon in den Kinosälen omnipräsent war, feierten "The Voices" mit einem seiner größten Hits: "Bohemian Rhapsody". Und die Musiker gleich nochmal mit "We are the Champions."

Zu Beginn der Matinee hat Tenor Rüdiger Krause, der sich auch bei den Partnerschaftsfeierlichkeiten engagierte, die portugiesischen Gäste im Namen des Chors in ihrer Landessprache begrüßt und sie zur Partnerschaft beglückwünscht.

Am Ende feierten die Gäste von der Atlantikküste zusammen mit dem Publikum im voll besetzten Parksaal und draußen auf der Terrasse die Darbietungen mit Standing Ovations.

Lourinhãs Bürgermeister Joáo Duarte Carvalho ließ es sich nicht nehmen, sich mit einem kleinen Präsent bei Salome Tendies zu bedanken. "Sie müssen im nächsten Jahr beim Gegenbesuch im Juni mit nach Lourinhã kommen", wünschten sich das Stadtoberhaupt und der Vorsitzende des dortigen Gemeinderates vom Chor. Mit dem freudig-flotten Spiritual "Good News", der passenden Zugabe zu diesem Wunsch und der Städtepartnerschaft, verabschiedeten sich "The Voices".

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