Die Kinder- und Jugendarbeit bildet einen Schwerpunkt bei den Projekten des Internationalen Forums Burg Liebenzell. Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder-Bote

Soziales: Internationales Forum Burg Liebenzell erhält Mittel für Brandschutzmaßnahmen, Unterhaltungskosten und Personal

Die Jugendbildungsakademie Internationales Forum Burg Liebenzell erhält vom Land den dringenden Mehrbedarf an Zuschüssen in Höhe von 250 000 Euro.

Bad Liebenzell. Auf Initiative des Landtagsabgeordneten Thomas Blenke wurde in den Haushaltsberatungen auf Vorschlag der CDU-Landtagfraktion dieses Geld gewährt. "Kinder und Jugendliche sind die Zukunft unseres Landes. Unser erklärtes Ziel ist es, allen Kindern und Jugendlichen gute Zukunftschancen zu eröffnen, insbesondere auch benachteiligten jungen Menschen. Dabei kommt der Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit mit ihrem breit gefächerten Themenspektrum eine zentrale Bedeutung zu", sagte Blenke.

Wichtiger Beitrag zur politischen Bildung

Die Jugendbildungsakademie Internationales Forum Burg Liebenzell leistet mit ihrem Angebot für Jugendliche einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung, heißt es in einer Pressemitteilung des Abgeordneten.

Thematisch spannt sich der Bogen der Angebote von der politischen Bildung über die Jugendmedienarbeit bis hin zu Programmen zur Erlebnis-, Spiel- und Theaterpädagogik. Soziales Lernen junger Menschen führt über internationale Begegnungen bis zur Gedenkstättenarbeit. Gesprächs- und Diskussionsschulungen, Rhetorik- und Präsentationskurse befähigen Jugendliche und Ehrenamtliche zur Übernahme von Aufgaben, für die sie sich beispielsweise in Jugendgemeinderatsschulungen oder in Vereinsmanagement-Seminaren weiter qualifizieren können.

Bei der Jugendbildungsakademie steht der junge Mensch ganzheitlich im Mittelpunkt einer Bildungsarbeit, für die Selbstbestimmung und Partizipation, Demokratie und Toleranz, gegenseitiges Verständnis und engagierte Mitwirkung zentrale Bedeutung haben. Freiwilligkeit und die Bereitschaft zum Mitmachen gehören seit jeher zum Wesen der Jugendbildung, deren aktivierende und kreative Arbeitsformen nicht selten gesellschaftsweite Nachahmung gefunden haben.

"Seit 14 Jahren sind die Zuschüsse für die Jugendbildungsakademien nicht mehr erhöht worden. Deshalb sind wir sehr dankbar, dass dies nun endlich gelungen ist", so Martin Eckhard, Sprecher der Jugendbildungsakademien in Baden-Württemberg und Leiter des Internationalen Forums Burg Liebenzell.

Verschärfte Brandschutzauflagen sowie steigende Personal- und Unterhaltungskosten machen diesen Mehrbedarf nötig, die sonst den Fortbestand der Jugendbildungsakademie in Frage gestellt hätte.