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Bad Liebenzell Koda: Polizei ermittelt nach qualvollem Tod

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Koda war ein lebenslustiger, junger Schäferhund. Jetzt starb er qualvoll. Sein Halter vermutet einen Giftköder als Ursache für seinen Tod. Foto: Privat

Bad Liebenzell-Beinberg - Der Hundebesitzer Günther L. (Name von der Redaktion geändert) aus Beinberg hat um die Jahreswende seinen 14 Monate alten weißen Schäferhund Koda verloren. Der Halter geht von einer Vergiftung aus. Doch die Geschichte hat ein Nachspiel.

Nach den Worten des Hundehalters sei bei Koda vor seiner Einäscherung eine Organprobe entnommen worden. Die Untersuchung habe ergeben, dass Koda vergiftet worden sei.

Dabei hat der Hundehalter nicht nur sein Tier verloren. Frank Weber, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Karlsruhe, sagte auf Anfrage des Schwarzwälder Boten, dass jetzt die Polizei ermittelt. Es geht um den Verdacht, dass der Hundehalter anonyme Drohungen bekommen haben soll und verleumdet worden sein soll. Günther L. kann nach wie vor nicht verstehen, warum das Tier vergiftet worden sei. Koda sei so lebenslustig gewesen.

Halter sollen wachsam sein

Als Koda mit dem Tod rang, war die Oberlengenhardter Tierärztin Bettina Bass gerade in Urlaub, wie sie bedauerte. Der Hundehalter schilderte ihr später die Geschichte. Sie konnte zwar später nicht mit Sicherheit sagen, woran der Hund starb, weil sie ihn während seines Todeskampfes nicht gesehen habe. Bass habe das Tier aber in einem gesunden Zustand gekannt.

Günther L. habe das Tier impfen und entwurmen lassen, sagte sie. "Es gab keinen Hinweis, dass er eine Krankheit hatte", sagte Bass im Januar gegenüber dem Schwarzwälder Boten: "Er war kerngesund und jung." Die Aussage von Günther L., dass der Hund vergiftet worden sei, halte sie für plausibel. Die Tatsache, dass Koda umgefallen sei und einen schwachen Eindruck gemacht habe, deute auf eine Vergiftung hin, so Bass seinerzeit auf Nachfrage unserer Zeitung.

Die Tierärztin rät allen Hundehaltern zur Wachsamkeit. Die Tiere sollten an der Leine gehalten werden. Passiere doch etwas, gebe es den tierärztlichen Notfalldienst, dessen Nummern auch im Schwarzwälder Boten stünden. In Ettlingen, Ludwigsburg und Stuttgart existierten Tierkliniken, die Tag und Nacht einsatzbereit seien, informierte die Tierärztin. Man dürfe mit einem kranken Vierbeiner dort auch einfach hinfahren, so Bass.

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 1308-91

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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