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Bad Liebenzell Katastrophale Verkehrs- und Parksituation beklagt

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Der komplettierte Ortschaftsrat (von links): Sebastian Kopp, Volker Lehmann, Lucas Wehner, Matthias Pfrommer und Dietmar Fischer. Nicht auf dem Bild ist Simona Weber, die sich wegen einer wichtigen Konferenzteilnahme entschuldigen musste. Foto: Eitel Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Liebenzell. Das fängt ja gut an: Da wurde am 26. Mai im Rahmen der Kommunalwahlen erstmals einen Ortschaftsrat für die Kernstadt gewählt, aber bevor die Arbeit nach der Sommerpause so richtig losgeht, müssen sich zwei Mitglieder verabschieden. Jorge Petri hat eine Wohnung in einer benachbarten Gemeinde gefunden und Friedrich Brack zog in einen anderen Bad Liebenzeller Stadtteil um. In beiden Fällen, so sagt es die Gemeindeordnung, erlöschen die Mandate im Ortschaftsrat. In der Kernstadt rücken deshalb mit Sebastian Kopp und Matthias Pfrommer aufgrund der von ihnen erreichten nächsthöheren Wählerstimmen nach. Beide verfügen über kommunalpolitische Kompetenz.

Kopp hat in den vergangenen fünf Jahren mit kritischen Ansagen an die Verwaltung von sich reden gemacht, und Pfrommer gehörte in früheren Jahren schon zwei Legislaturperioden dem Gemeinderat an. Nach der feierlichen Verpflichtungserklärung erhielten beide die Ernennungsurkunde aus der Hand von Bürgermeister Dietmar Fischer.

15 Gäste anwesend

Nur 15 Gäste waren in den Großen Sitzungssaal gekommen, darunter mehrere Gemeinderäte. Aber die Fragen und Hinweise der Besucher zeigten, dass eine bürgernahe Vorortvertretung durchaus Sinn macht. Zunächst ging es aber rückblickend nochmals um das Wahlvorgang am 26. Mai und um die Dominanz der Vertreter von Mission und Internationaler Hochschule im gewählten Gremium.

Sie seien jung und von auswärts und wüssten nicht, wo den Liebenzellern der Schuh drückt, klagte ein Besucher. "Ich war ganz allein auf der Liste", beschrieb Ortsvorsteher Lucas Wehner die damalige Situation. Die anwesenden Gemeinderäte bestätigten uni-sono, dass ihre Fraktionen trotz aller Bemühungen mangels Interesse keine weiteren Listenkandidaten gewinnen konnten. So wurde von der Möglichkeit im Mehrheitswahlrecht, auf dem Wahlzettel freihändig Kandidaten zu benennen, auch von Angehörigen der Mission und der Hochschule reichlich Gebrauch gemacht.

Danach kamen aber auch eine Menge inhaltlicher Probleme in der Kernstadt zur Sprache. Die katastrophale Park- und Verkehrssituation insbesondere in der Kirchstraße, fehlende Fußgängerüberwege in Schul- und Bahnhofsnähe, schadhafte Gehwege, gefährliche Radwege und der mangelhafte Personennahverkehr wurden beklagt.

Außerdem sei das vorgesehene Parkdeck gar nicht nötig, da wochentags genügend Plätze frei seien.

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