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Bad Liebenzell Größere Kindertagesstätte hat höchste Priorität

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Viola Gärtner (links) und Renate Kalmbach Foto: Eitel Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Liebenzell-Unterlengenhardt. Der Unterlengenhardter Ortschaftsrat hat sich einstimmig für Viola Gärtner als neue Ortsvorsitzende entschieden.

Die offizielle Verpflichtung der Ende Mai gewählten Ortschaftsräte war bereits im Juli erfolgt. Damals war jedoch Gärtner wegen eines verbindlichen Termins im Ausland unterwegs. Ihre Verpflichtung und ihre Nominierung als Ortsvorsteherin musste deshalb nachgeholt werden.

Nach ihrer feierlichen Verpflichtung durch Bürgermeister Dietmar Fischer wurde sie von den Räten als Ortsvorsteherin vorgeschlagen. Endgültig bestätigen lassen muss sie sich allerdings auch noch vom Gemeinderat.

Mittlerweile muss aber auch der am 26. Mai gewählte Ortschaftsrat Kolja Lambach sein Mandat zurückgeben. Aus beruflichen Gründen hat er jetzt viele Auswärtstermine wahrzunehmen, weshalb sich auch ein Wegzug anbahnt. Die Stadtverwaltung erkenne diese Probleme entsprechend den Vorgaben der Gemeindeordnung als Rücktrittsgrund an, berichtet Hauptamtsleiter Werner Kommende. Auch die Ortschaftsräte haben sich in die Situation von Lambach hineinversetzt und bringen ihrem Kollegen volles Verständnis entgegen. Damit wurde der Weg für den Rücktritt Lambachs frei, genauso wie das Nachrücken der "Ersatzperson" Renate Kalmbach. Sie hatte als Kandidatin bei den Wahlen die nächsthöhere Stimmenzahl auf sich vereinen können und wurde nun vom Bürgermeister verpflichtet.

Mehr als 50 Gäste bei der Sitzung

Abschließend bedankte sich Gärtner bei den mehr als 50 gekommenen Bürger für die breite Unterstützung. Außerdem nahm sie die Gelegenheit wahr, die ersten Projekte des neuen Ortschaftsrates vorzutragen. Danach soll möglichst im ganzen Ort für barriere­freie Zugänge zu Veranstaltungen und für eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 gesorgt werden. Neben der Reparatur von schadhaften Gehsteigen, gebe es noch einige weitere Sanierungsaufgaben. Außerdem will sie im Ort Bänkchen aufstellen lassen, auf denen sich Leute setzten können, die in die Stadt mitgenommen werden wollen. Höchste Priorität sieht Gärtner in einer größeren Kindertagesstätte. Keinesfalls dürfe die Suche an zu hohen Erwartungen scheitern. Denn dies könnte dazu führen, dass der Höhenstadtteil in absehbarer Zeit überhaupt keine Kita mehr hätte.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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