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Bad Liebenzell Wohnungen für Flüchtlinge und Studenten

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In den Bad Liebenzeller Hindenburgstraße sollen in diesem Jahr zwei neue Gebäude entstehen, in denen unter anderem Flüchtlinge leben werden. Foto: Hoffnungsträger-Stiftung

Bad Liebenzell - In Bad Liebenzell werden noch in diesem Jahr zwei neue, innovativ entwickelte Wohngebäude für Flüchtlinge errichtet. Der Gemeinderat hat dem Vorhaben vor Kurzem zugestimmt.

Für das zukunftsweisende Projekt zur Integration von Flüchtlingen haben sich die "Hoffnungsträger-Stiftung" mit Sitz in Leonberg und die Liebenzeller Mission zusammengetan. In zwei großen Gebäuden wird in der Hindenburgstraße neuer Wohnraum für 50 Menschen entstehen. In den Gebäuden werden Menschen aus Krisengebieten mit Studenten der Internationalen Hochschule Bad Liebenzell zusammen wohnen.

Bundesweites Interesse

"Unser Wunsch ist, dass die Hoffnungshäuser zu einem lebendigen Ort in Bad Liebenzell werden, an dem sich Menschen begegnen und Fremde zu Freunden werden", unterstreicht Missionsdirektor Martin Auch.

Die kooperierende "Hoffnungsträger-Stiftung" hat bereits mehrere innovative soziale Konzepte entwickelt, die bundesweit auf großes Interesse stoßen. Ihre Mitarbeiter stehen mit großem Engagement Menschen zur Seite, die auf der Suche nach Schutz und einem würdigen Leben sind. Bad Liebenzell gehört zu den ersten Kommunen, in denen das neue Projekt "Hoffnungshäuser" jetzt zum Zuge kommt.

Auch für Studenten

Von dem Vorhaben profitieren jedoch nicht nur Geflüchtete. "Einen Teil der Wohnungen vermieten wir an Studierende der Internationalen Hochschule Bad Liebenzell und der Interkulturellen Theologischen Akademie. Sie wollen ihr Leben mit Flüchtlingen teilen und so zur Integration beitragen", freut sich Stiftungsvorstand Marcus Witzke.

Neben dem integrativen Wohnen von Einheimischen sieht das Konzept Angebote für Sprachbildung, Ausbildung und Beschäftigung vor. Zusätzlich ist eine enge Zu- sammenarbeit mit dem ehrenamtlichen Netzwerk von Helfern geplant, die in der Bäder- stadt bereits einiges auf die Beine gestellt haben.

Die neuen Wohngebäude für Flüchtlinge und Studenten können zügig erstellt werden, denn die Stiftung hat schon mit dem Städtebau-Institut der Universität Stuttgart und dem Architekturbüro " andOffice" eine zeitgemäße sowie preiswerte Lösung gefunden. Eine modulare Holzbauweise ermöglicht Flexibilität, ist optisch ansprechend und kann schnell realisiert werden. Neben Einzelunterkünften wird es auch Gruppenräume geben. Dadurch werden gemeinsames Leben und Inte­gration gefördert.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass es der Liebenzeller Mission gelungen ist, mit der Verpflichtung des Ehepaars Sarah und Tobias Zinser erfahrene Mitarbeiter mit viel Auslandserfahrung ins Boot zu holen. Die künftigen Hauseltern beherrschen die afghanische Sprache und kennen die fernöstliche Mentalität. "Wir werden unser Bestes geben, damit wir mit allen Anwohnern eine gute Nachbarschaft haben", versprach Tobias Zinser beim Informationsabend.

Bürgermeister Dietmar Fischer und Sozialdezernent Norbert Weiser vom Landratsamt Calw zeigten sich angetan von den vorbildlich geplanten Wohngemeinschaften. "Ich würde fast von einer Win-Win-Win-Situation sprechen", meinte Weiser mit Blick darauf, dass sowohl die Flüchtlinge, die Studierenden als auch die Kommune einen Vorteil davon haben werden.

"Die neuen Hoffnungsträger-Häuser werden den Status einer Anschlussunterbringung haben", betonte der Rathauschef. Es sei geplant, die Flüchtlinge etwa zwei bis drei Jahre in den Häusern unterzubringen. Danach sollten sie dann auf eigenen Beinen stehen können.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

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