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Bad Liebenzell Faustballer des Turnverein ehren ihre deutschen Meister

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Die Jugendmannschaften des Turnvereins Unterhaugstett freuten sich über ihre Erfolge im Faustball. Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Liebenzell. Im Rahmen des ersten Heimspiels in der Hallen-Faustball-Bundesliga Gruppe Süd ehrte der Turnverein Unterhaugstett (TVU) seine zwei bei den nationalen Titelkämpfen in Kellinghusen und Berlin erfolgreichen U12 und U14 Jugendmannschaften. "20 Jahre nach dem ersten Deutschen Meistertitel für eine Unterhaugstetter Jugendmannschaft hat es am Ende der Feldrunde wieder mit einem Deutschen Meistertitel geklappt", sagte Jugendleiter Harald Sauerbrunn.

Was der goldenen Generation um den heutigen Vorsitzenden Stefan Koch 1999 und 2002 gelungen war, lieferten die U12 und U14 im Jahr 2019 gleich im Doppelpack. "Kellinghusen und Berlin" sind die neuen Meilensteine in der Vereinsgeschichte. "Unser Ziel war die Vorrunde zu überstehen", blickte Sauerbrunn auf die Reise in den hohen Norden zurück. Diese verlief anfänglich eher durchwachsen.

Das Ziel wurde jedoch erreicht und – so Harald Sauerbrunn: "Am zweiten Tag war die Mannschaft nicht mehr zu halten." Halbfinale – und dann das Endspiel. In zwei Sätzen (jeweils 11:5) war am 1. September die Sensation gegen den TSV Bardowick perfekt. Das von Ralf Burkhardt und Frank Lebherz trainierte Team wurde in der Aufstellung Jakob Heeskens, Oskar Oehlschläger, Elias und Louis Burkert, Lloyd Erlenmayer, Jannik Rau und Paul Grosse Deutscher Meister.

Revanche gegen die Hauptstädter gelungen

Nur zwei Wochen später (14./15. September) stand für den TV Unterhaugstett die Teilnahme an der Endrunde der U14-Faustballjugend in Wangersen auf den Plan. Erneut ging es mit großem "Tross" in den Norden (zwischen Bremen und Hamburg). "Halbfinale und vielleicht um eine Medaille mitspielen", hatte Sauerbrunn als Ziel ausgegeben. Das Halbfinale wurde als Gruppensieger erreicht, mit zwei Sätzen (11:7 und 11:9) qualifizierte man sich über den TV Brettdorf für das Finale gegen den VfK Berlin. 2018 im Viertelfinale an den Hauptstädtern gescheitert nahm die U14 ein Jahr später im Endspiel erfolgreiche Revanche. "Es war das beste Spiel vom gesamten Wochenende", blickte der TVU-Jugendleiter auf den Zwei-Satz-Sieg zurück.

"Das war ein historisches Ereignis", lobte Rainer Weiß, Vorsitzender beim TVU-Förderverein das Team mit Fynn Erlenmayer, Marlon Philips, Louis Waldinger, Jakob Hesskens, Lukas Rau, Tim Jäger, Kevin Klein, Susanne Klitzke sowie Ricardo und Patricia Lebherz. Weiß hatte seinen Schatzmeister Manfred Mack mitgebracht, der sich für seine Verhältnisse als ausgesprochen großzügig erwies.

Den Glückwünschen schloss sich Bürgermeister Dietmar Fischer an und lud die Nachwuchs-Faustballer gleich zur nächsten Ehrung bei der Stadt Bad Liebenzell ein. Die zahlreichen Zuschauer beim Heimspieltag gegen den TV Stuttgart-Stammheim müssen sich aber noch etwas gedulden, bis sie aus diesen Reihen den einen oder anderen Spieler in der 1. Bundesliga begrüßen dürfen. Fünf bis sechs Jahre wird es wohl noch dauern, bis die ersten Deutschen Meister von heute, die goldene Generation von der Jahrhundertwende, ersetzen können.

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