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Bad Liebenzell Ein Riese wacht über den Stadtsee

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Beglückwünschten sich gegenseitig zur Erfüllung des lange gehegten Wunsches: Bruno Blessing (links) und Volker Bäuerle. Foto: Kraushaar

Bad Liebenzell -Die Stadt Bad Liebenzell ist um ein Stück Geschichte reicher. Der Sagenumwogene Riese "Erkinger" wacht jetzt mit Blickrichtung Burg über den Stadtsee.Ob ihm sein Platz inmitten der "kleinwüchsigen Talbewohner" gefällt, die Antwort darauf bleibt der rund vier Meter hohe, und fünf Tonnen schwere Riese schuldig. Dafür erhielt er nach seiner Enthüllung gleich ein dickes Kompliment. "Endlich mal ein richtiger Mann in Bad Liebenzell", stellte eine Besucherin, die nicht namentlich genannt werden wollte, fest.

Dass es aber ein schöner Platz ist, so mit Blick über den Stadtsee in Richtung seiner angestammten Heimat, der Burg, darüber waren sich alle Besucher bei der offiziellen Übergabe der Skulptur einig. Der uralten Sage wurde erstmals 1938 in Form einer Holzfigur eine Gestalt gegeben. Diese wurde von Holzbildhauer Fritz Roller gestaltet, und am Platz Ecke Karlstraße/ Hindenburgstraße auf dem Riesenbrunnen platziert. Rund 15 Jahre später – wurde er teilweise durch die Witterung zerstört -– wieder abgebaut.

2009 ist die Figur wieder aufgetaucht, Bruno Blessing ließ sie restaurieren und übergab sie 2010 an die Stadt Bad Liebenzell, wo sie den Eingangsbereich im Bürgerzentrum ziert. Blessing hatte jedoch die Idee, den Riesen Erkinger als Skulptur auf dem Lindenplatz zu platzieren. Über eine echte Schnapsidee – nämlich hochwertige Birnenschnäpse in Wurstdosen zu verkaufen – wurde vor drei Jahren ein Spendenkonto eröffnet. Von Wolfgang Ganzhorn wurden 18 ErkingerSprüche kreiert, die Chorgemeinschaft Monakam-Unterhaugstett veranstaltete ein Benefizkonzert und zahlreiche Bad Liebenzeller wurden fürs Mitmachen begeistert. So kamen mehr als 12.000 Euro zusammen, die es ermöglichten, den Riesen aus Sandstein zu erschaffen und ihm komplett über Spenden finanziert einen Platz am Stadtsee zu geben. Jetzt werden noch Spenden für Tafeln mit Erklärungen zur Sage – und so der Einwand aus dem Kreis der zahlreichen Enthüllungsbesucher, eine Beleuchtung für den Riesen benötigt.

Eine Aufgabe, der sich der von Volker Bäuerle als Motor der Idee gelobte Bruno Blessing und der scheidende Bürgermeister verschreiben könnten. Mit der Einladung zum gemeinsamen Vesper im Bürgerhaus an die "Enthüllungsgemeinde" wurde schon mal ein erster Schritt in diese Richtung unternommen.

 
 

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Ralf Klormann

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