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Bad Liebenzell Die Grundsteine für das Handwerk gelegt

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Die Verleihung der Goldenen und Diamantenen Meisterbriefe ist jedes Jahr Höhepunkt der Kreishandwerkerschaft Calw. Foto: Stocker Foto: Schwarzwälder-Bote

Zu den Höhepunkten bei der Kreishandwerkerschaft Calw zählt jedes Jahr die Verleihung der Goldenen und Diamantenen Meisterbriefe. Nicht nur einmal hoben die Laudatoren heuer dabei die Bedeutung der Jubilare hervor, die die Grundsteine für das Handwerk in der Region gelegt hätten.

Kreis Calw/Bad Liebenzell. "Sie haben in ihrem Beruf etwas geschaffen", zollte Gerd Lutz, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Karlsruhe, bei der Feier in Bad Liebenzell den Meistern Anerkennung für ihre Leistungen in den vergangenen 50 und 60 Jahren. In der Gesellschaft spiele das Handwerk eine zentrale Rolle – und das nicht nur auf beruflicher Ebene. "Kein Vereinsleben würde funktionieren, wenn nicht Handwerker ihre Freizeit einbringen und damit ermöglichen würden, dass es funktioniert", unterstrich Lutz deren Verlässlichkeit, Leidenschaft und Kreativität.

"Werte des Handwerks müssen wieder mehr an Bedeutung gewinnen"

Nicht nur deshalb nähmen die Jubilare den Stellenwert von Vorbildern in der Gesellschaft ein. Darüber hinaus böten sie Arbeitsplätze und damit jungen Menschen Zukunftsperspektiven, weil sie außerdem vielfach das Wagnis der Unternehmensgründung eingegangen seien. "In wirtschaftlich und politisch turbulenten Zeiten müssen die Werte des Handwerks wieder mehr an Bedeutung gewinnen", sagte der Kammersprecher und forderte darüber hinaus weniger Bürokratie und den Erhalt der Meisterbriefe als Qualitätsmerkmal.

Für die Betriebe komme es darauf an, wachstumsfähig zu bleiben. "Mit ihrer Qualität haben sie ein sichtbares Signal für ihre Sache gesetzt", schrieb Lutz den Jubilaren eine herausragende Lebensleistung zu, auf die auch die Handwerkskammer stolz sei.

Wirtschaftskraft des Kreises beruht auch auf dem Handwerk

"Sie haben viel geschaffen, konstruiert und ausgebildet", würdigte Bad Liebenzells Bürgermeister Dietmar Fischer die langjährige handwerkliche Tätigkeit. "Allergrößte Hochachtung", brachte zudem der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Blenke zum Ausdruck, hätten die Jubilare doch die Grundlage für den heutigen Wohlstand gelegt. "Die Wirtschaftskraft des Landes sowie unseres Landkreises beruht auf dem Handwerk und mittelständischen Betrieben, die nicht nur Erfahrung, sondern auch Werte vermitteln", zollte Reinhold Rau, Dezernent für Verbraucherschutz, Land- und Forstwirtschaft beim Landkreis Calw, den Meistern Respekt.

Auf das Miteinander der verdienten Jubilare in Reihen der Innungen und der Kreishandwerkerschaft verwies die Calwer Kreishandwerksmeisterin Roswitha Keppler. "Viele von Ihnen haben sich bereits vor Jahren kennen und schätzen gelernt und daraus sind langjährige Freundschaften entstanden", resümierte sie den Zusammenhalt, den die Kreishandwerkerschaft Calw gerne mit dieser Seniorenfeier würdige.

Unterschiedliche Gewerke und Berufe, die das Handwerk vereint, hatten eingangs der Jubilar-Feier die Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten Marienstift in Bad Liebenzell besungen.

  Diamantener Meisterbrief

Mit dem Diamantenen Meisterbrief würdigte die Handwerkskammer Karlsruhe die 60-jährige Lebensleistung von Gisela Roller und Anna Schiemann aus Calw, Erich Neuffer (Nagold), Gerhard König (Straubenhardt), Manfred Könitzer (Wildberg), Kurt Feuerbacher (Ebhausen) und Walter Vielfort aus Althengstett.

  Goldener Meisterbrief

1967 absolvierten in ihren jeweiligen Branchen Günther Harr (Altensteig), Hans Scheerer (Althengstett), Helmut Saller und Wolfgang Günthner aus Bad Herrenalb, Fritz Starzmann und Horst Kenter (Bad Liebenzell), Rolf Doormann und Horst Klaiber (Bad Wildbad), Oswald Bub, Dieter Schenk, Hermann Thein, Heinz Wichert, Dieter Schumacher und Karl Seidt (alle aus Calw), Rudi Maulbestch (Dobel), Georg Kalmbach (Egenhausen), Bernd Gaiser (Haiterbach), Alfred Pfrommer (Höfen), Heinz Gusenbauer, Werner Mutz und Alfred Wiedmaier (alle aus Nagold), Dieter König (Neuenbürg), Alfred Richter (Neuweiler), Heinrich Gabel (Neubulach), Annemarie Rentschler, Oskar Nothacker, Winfried Weber Reinhold Kirchherr und Dieter Reichle (alle aus Oberreichenbach), Eberhard Gerlach (Ostelsheim), Rudolf Backs (Schömberg), Günther Ohngemach (Simmersfeld), Otto Schneider (Straubenhardt), Horst Nowak Thale sowie Helmut Stepper und Walter Waidelich aus Wildberg den Meistertitel.

 
 

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