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Bad Liebenzell Chor "The Voices" betreibt mit Liedern Herzmassage

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Bereits zum vierten Mal lud der Chor "The Voices" zu einer Matinee nach Bad Liebenzell ein. Foto: Kosowska-Németh Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Liebenzell. Das jüngste Gastkonzert des Schömberger Chores "The Voices" in Bad Liebenzell stand unter einem guten Stern. Das Wetter war optimal, die Stimmung im Parksaal perfekt und der Publikumsandrang groß.

Dank der Unterstützung der Freizeit und Tourismus Bad Liebenzell GmbH lud der etwa 50-köpfige gemischte Gastchor bereits zum vierten Mal zu einer thematischen Matinee ein. Diesmal stellte das Ensemble in den Mittelpunkt des einstündigen Programms die Gefühlswelt und beleuchtete in einer Song-Auswahl verschiedene Aspekte der Höhen und Tiefen menschlicher Seele, der Glücksgefühle und des (Herzens)Leidens. Die Chorleiterin von "The Voices", Salome Tendies, erst seit zwei Jahren im Amt, erwies sich als eine geschickte Ideengeberin, kompetente Dirigentin, versierte Pianistin und einfühlsame Moderatorin. Sie wusste sowohl ihre Gesangsschar als auch das Publikum zu begeistern. Zudem präsentierte sie den Anwesenden nicht ohne Stolz die extra an ihren Chor gerichteten Grüße von dem Kosmonauten Alexander Gerst. Im sommerlichen, farbenfrohen Outfit wirkten die Chorfrauen trotz voller Konzentration frisch und unbekümmert. Die Männer machte ihre zahlenmäßige Unterlegenheit mit Einsatzbereitschaft wett und schickte gleich in der ersten Programmnummer "In Time of Silver Rain" den Bariton Achim Bünk an die Front. Mit Erfolg, weil ab da honorierten die Zuhörer jeden Song mit viel Applaus – von "Fields of Gold", "Fly me to the Moon", "Put a little Holiday in Your Heart" und "Viva la vida" bis zum vertonten Psalm „I will lift up mine eyes" und "An Irish Blessing".

Rasches Tempo

Recht hatte Tendies mit der Bemerkung, diese Lieder seien "Herzmassage". Im mehrstimmigen Einklang behandelten die Sänger den musikalischen Stoff mit rhythmischer Disziplin, ohne Furcht vor Synkopen oder einem raschen Tempo, sodass die Songs einen natürlichen Puls hatten.

Das Ensemble meisterte auch die anspruchsvolle Musik von Leonard Bernstein und präsentierte in einem Song aus "West Side Story" ein weiches und doch robustes Gesamtklangbild. Neben guter Text-Artikulation fiel das Bemühen um differenzierte Dynamik auf. In diesem Punkt zeigte sich die Motivatorin Tendies besonders fordernd und konsequent.

Ob Gospel, Rock oder Pop – jedes Stück wurde mit viel Herzblut gesungen. Jochen Volz (Gitarre) und Roman Feser (Percussion) begleiteten den Chor. Sie halten ihm seit vielen Jahren die Treue. Diesmal traten sie drei Mal im Duett auf. Bevor der Chor mit den Zugaben anfing, bekam die Dirigentin von ihren Sängern einen überdimensionalen Kunststoff-Frosch als Beweis der Sympathie und der Anerkennung – eine Geste, die die Herzen noch höher schlagen ließ und für viel Applaus sorgte.

 
 

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Ralf Klormann

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