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Bad Liebenzell "Cars and Coffee" feiert Premiere im Kurpark

Von
Foto: Ketterle

Bad Liebenzell - Unter der Überschrift "Cars and Coffee" hat es im Bad Liebenzeller Kurpark eine Premiere gegeben. Bei strahlendem Sommerwetter waren im Kurpark mehr als 150 Oldtimer zu sehen. Es musizierten die Porsche Big Band und die Gruppe halfpast7.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Dietmar Fischer verzauberte die Porsche Big Band mit gut 30 Musiker unter der Leitung von Meinhard Obi Jenne die Besucher mit Jazz-Evergreens der vergangenen Jahrzehnte. Zu hören waren bekannte Titel.

Das Konzert begann mit "On the sunny side of the street". Es folgte "I want you back" aus den 1970er Jahren von Michael Jackson. "St. Louis Blues" von W.C. Handy ist einer der ersten Blues-Songs, die auch als Pop-Song Erfolg hatten und heute als Evergreen gewertet werden. Unterlegt mit Soli von Trompete und Posaune folgte "Song of India". Ein Flügelhornsolo stellt "Count George" von Count Basie dar. Die Klänge von Gitarre und Saxofon kamen im Stück "Oye Como Va" besonders zur Geltung. "Lonley Street" stellte eine getragene Weise dar und wurde solistisch auf dem Altsaxofon präsentiert.

Zu "Pensylvania 6-5000" von Glenn Miller wurde das Publikum von Obi Jenner aufgefordert mitzusingen, was es gerne tat und mit rhythmischen Klatschen unterlegte. Bei dem Stück "Smooth" von 1999 wurde die Jazz-Gitarre hervorragend gespielt. Nach einer kurzen Pause ging es mit dem schwungvollen Titel "Jive Samba" weiter, wo das Saxofon dominierte. Bei "Groove Merchant" erklangen bei solistischen Einlagen diverse Instrumente im Wechsel. Das Publikum spendete spontan Beifall. Bei "April in Paris" von Count Basie dominierte die Solo-Trompete.

"Manha de Carnaval" ist ein Ohrwurm aus dem Film "Orfeo Negro" aus dem Jahr 1959. Aus New Orleans, der Wiege des Soul und Jazzs, wurde eine typische Beerdigungsmusik "John Browns Other Body" zum Besten geben. Hierzu gab es mehrfachen Beifall des Publikums. Danach folgte "Tuxedo Junction", eine bekannte Komposition von Glenn Miller. Zum Abschluss war "Love for sale" von Buddy Rich zu hören – ein Big-Band Arrangement, dass speziell für dieses Konzert ausgesucht wurde. Das Publikum klatschte zu den Schlusstakten eifrig mit und spendete reichlich Beifall. Als Zugabe gab es "I wish" von Stevie Wonder. Damit endete das Konzert und die Porsche Big Band räumte die Bühne, um ihren Nachfolgern, der Band halfpast7 Platz zu machen.

Es sind einige Raritäten zu sehen

Während des gelungenen Konzertes der Porsche Big Band füllte sich der Bad Liebenzeller Kurpark immer weiter mit schlussendlich mehr als 150 Oldtimern. Aus den vergangenen Jahrzehnten gab es folgende Raritäten zu bestaunen: Rolls Roys Modelle Silver Shadow von 1977 sowie das Caprio Cornicke, das BWM Caprio 700 von 1965, Citroën 11 CV von 1954, ein legendärer Exalibur (Automatic) sowie der Adenauer Mercedes 300d W189 von 1975.

Bürgermeister ist überwältigt

Passend zur Porsche Big Band waren viele Porsche-Modelle vertreten. Jeder, der mit seinem Oldtimer in den Kurpark kam, erhielt einen Gutschein für Kaffee und Kuchen.

Bürgermeister Dietmar Fischer zeigte sich überwältigt von der Anzahl der Teilnehmer und Besucher. Es ist angedacht "Cars and Coffee" regelmäßig zu veranstalten. Den ersten Wimpel zu dieser Veranstaltung erhielt Fischer vom Leiter der Porsche Big Band Obi Jenne. Dieser Wimpel hängt künftig im Büro des Bürgermeisters.

halfpast7, eine in der Region ansässige Jazzband, trat ebenfalls auf. Sie besteht aus sieben Musikern. In der Gunst des Publikums stand diese Band der Porsche Big Band in nichts nach. Diesmal waren die Bad Liebenzeller Frieder Rommel am Stage Piano, Walter Stutz am Schlagzeug und als Moderator der Stücke sowie Bernd Ötzbach als Bassist aus dem Teilort Unterlengenhardt zu hören. Aus der näheren Umgebung sind Susanne Gorenflo an der Gitarre, Charlie Hein an Saxofon und Klarinette, Siegfried Brodt an der Posaune und Thomas Horn an der Trompete. Alle Musiker verbindet die Liebe zum klassischen Jazz, Swing und Blues, was im Konzert zu spüren war. Auch bei diesem Konzert waren Solos für alle Instrumente zu hören. Die Musiker beherrschten hervorragend ihre Instrumente. Immer wieder spendete das Publikum viel Applaus.

Besucher zum Tanzen motiviert

Das Programm bestand aus dem klassischen Jazz der 1920er- und 1930er-Jahre. Den Auftakt bildete das Stück "Take the A train". Danach folgten "Cheek to cheek", "Fly me to the moon", "Black Orpheus", "Watermelon Man" und "Recado". Das Stück "All of me" motivierte sogar einige Besucher zum Tanzen. Es folgten "Blue Monk" und "Doxy".

Publikum spendet viel Applaus

Nach einer kurzen Pause ging es stimmungsvoll mit "Rosetta", "Smoke gets in your eyes", "Sweet Georgia Brown", "Girl from Ipanema", "Basin Street Blues", "Georgie", "Song of my father" und "Summertime" weiter. "Sunny" bildetet das Schlussstück.

Das begeisterte Publikum ließ die Musiker erst nach der Zugabe "C-Jam Blues" von der Bühne und dankte mit lang anhaltendem Applaus.

Mit der Kombination von Jazz und Oldtimern entsprach die Veranstaltung voll dem angekündigten Motto "Zwanglos - lässig - einfach relaxt".

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