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Bad Liebenzell Bei Spiel Gemeinschaftsgeist gestärkt

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Die neuen Jugendgemeinderäte lernten sich auf Burg Liebenzell kennen. Foto: Stadt Foto: Schwarzwälder Bote

Die neuen Jugendgemeinderäte und möglichen Nachrücker haben sich zum Kennenlernen auf Burg Liebenzell getroffen. Von den 14 gewählten Räten waren 13 dabei. Außerdem nahm an dem Wochenende eine Nachrückerin teil.

Bad Liebenzell. Stadtjugendreferentin Franziska Schwemmle und Kim Jimenez Rieß vom Kreisjugendring Calw stellten mit Unterstützung von Gertrud Gandenberger vom Internationalen Forum Burg Liebenzell die Veranstaltungen auf die Beine, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Bad Liebenzell.

Zunächst standen einige Kennenlern- und Kooperationsspiele auf dem Programm, bei denen die Jugendlichen sich mit ihren Mitstreitern auseinandersetzten und als Team gemeinsame Lösungen erarbeiten mussten. So schlüpften die Jugendgemeinderäte in die Rolle von Schiffsbrüchigen, die gemeinsam eine Liste von mitzunehmenden Gegenständen erarbeiteten.

Zudem fanden die Jugendgemeinderäte bei einer abgewandelten Form des Spiels "Reise nach Jerusalem" gemeinsam Platz auf nur zwei Stühlen.

Vatan Ukaj besuchte die Jugendgemeinderäte. Er leitete die Erstwählerkampagne der Landeszentrale für politische Bildung zu den Kommunalwahlen 2019 und ist Experte in Fragen zur Jugendbeteiligung. Zudem ist er Rhetorik- und Kommunikationsreferent.

Er stellte den Jugendlichen zunächst einige Ideen aus anderen Jugendgemeinderäten vor und warf die Jugendlichen im Nachgang ins kalte Wasser. Jeder von ihnen sollte über einen willkürlich zugelosten Begriff eine kurze Rede halten. Die neuen Jugendgemeinderäte gingen souverän mit der Aufgabe um, was die Organisatoren in eine positive Zukunft blicken lässt.

Ukaj wurde von den Jugendgemeinderäten als gewinnbringender Impuls gesehen, da er auch selbst aus seinen Erfahrungen als Mitglied eines Jugendgemeinderates erzählte und die Jugendlichen sehr gut in sein Programm einbaute.

Mit einem gemeinsamen Spieleabend zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls endete der erste Tag.

Am nächsten Tag wurden die Erfahrungen und Beobachtungen aufgegriffen, um sich in eine Rolle innerhalb des Jugendgemeinderates einzufinden. Die Jugendlichen beschäftigten sich mit dem 2017 erarbeiteten Ämterkatalog und den bisher bestehenden Strukturen des Jugendgemeinderates. Hierbei erarbeiteten sie eine Änderung, die die Kommunikation und Vernetzung innerhalb des Jugendgemeinderates mithilfe von Ausschüssen effektiver machen soll.

Problem bei Busverbindungen in Teilorten

Am Nachmittag empfingen die Jugendgemeinderäte Bürgermeister Dietmar Fischer, Hauptamtsleiter Werner Komenda und Fabio Hubert ebenfalls vom Hauptamt, um sich vorzustellen und einen ersten Kontakt aufzubauen. Zudem kam Maik Volz als Verbindungsgemeinderat und Vertreter der CDU aus dem Gemeinderat und Hans Sütterlin von den Grünen. Thematisch wurde bei Kaffee und Kuchen das schon länger bestehende Problem der Busverbindungen in die Teilorte angesprochen sowie die mögliche Beteiligung des Jugendgemeinderates an städtischen Veranstaltungen. Fischer sicherte den Jugendgemeinderäten seine Unterstützung zu und ermutigte sie mit jeglichen Fragen zu ihm oder auf die Mitarbeiter der Stadtverwaltung zuzukommen.

Anton Krause, der schon die vergangenen beiden Jahre im Jugendgemeinderat tätig war, sagte, dass er in den vergangenen zwei Jahren sehr viel gelernt habe. Er hofft mit seinem Vorwissen und neuen motivierten Mitstreitern zwei weitere tolle Jahre im Jugendgemeinderat zu verbringen.

Folgende Kandidaten wurden in den Jugendgemeinderat gewählt. In Klammer steht die Stimmenanzahl, die die jeweiligen Kandidaten bekamen: Lukas Hoschek (111), Anton Krause (111), Laura Milisic (100), Rebecca Kranz (97), Jeyhan Said (92), Benedikt Reusch (88), Jule Zipperle (78), Robin Fieber-Dziegiel (72), Emma Zahlmann (72), Naomi Gall (70), Paul Frank (69), Dennis Lepp (61), Philipp Blaeser (60) und Stephanie Brand (54).

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