Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Bad Liebenzell Alljährlich zum Advent

Von
Konfirmanden backten Waffeln. Foto: Elsäßer Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Liebenzell-Unterlengenhardt. In festlichem Rahmen mit Kammermusik fand bei der Christengemeinschaft Unterlengenhardt der alljährliche Adventsbasar statt. Zahlreiche örtliche Einrichtungen präsentierten selbst hergestellte Waren mit Bezug zum bevorstehenden Weihnachtsfest.

Mit einem eigenen Stand vertreten war das Tobiashaus Stuttgart, eine Einrichtung für Menschen mit mehrfacher Behinderung, die mit anthroposophischer Heilpädagogik und Sozialtherapie behandelt werden. Auch die anthroposophische Dorfschule war mit einem Stand vor Ort.

Puppenspiel für Kinder

Sieben Konfirmanden trotzten den niedrigen Temperaturen und backten für die Gäste Waffeln. Im Café gab es Heißgetränke und Gebäck.

Im Hinterzimmer konnte man sich von vorgefertigten Leisten mit der Säge ein Stück Giraffe oder anderes absägen und zum Schlüsselanhänger weiterverarbeiten.

Ein Puppenspiel und andere Aktivitäten waren für die Kinder vorbereitet worden. Einen weiteren Höhepunkt der vorweihnachtlichen Feier bildete das sogenannte Adventsgärtchen am Sonntag. Bei dieser traditionellen Veranstaltung für Kinder ab drei Jahren wird aus Zweigen eine Spirale auf den Boden gelegt. In der Mitte befindet sich eine brennende Kerze. Reihum dürfen Kinder die Spirale ablaufen und ihr Licht entzünden.

Ein Holzkunstwerk von ganz besonderer Art präsentierte die Holzgruppe der Waldorfschule. Zu sehen war nämlich die Scheibe eines Mammutbaums, die zu einem Tisch verarbeitet worden war. Die Scheibe stammt von einem Mammutbaum, der zur sogenannten Wilhelma-Saat aus der Zeit König Wilhelms des I. von Württemberg stammt.

Der König, der ein Naturliebhaber war, ließ kurz vor seinem Tod Samen im Wert von 90 Dollar einführen. Aufgrund eines Missverständnis schickte der Lieferant nicht "ein löt", was ungefähr 15 g entsprochen hätte, sondern "a lot" – ein halbes Kilogramm. Da diese Samenmenge für eine Million Bäume reicht, wurden viele der schnell wachsenden Bäume in Parkanlagen in ganz Baden-Württemberg verteilt.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.