Der idyllische Kurparksee in Bad Imnau muss abgepumpt werden, damit eine Spezialfirma den Schlamm daraus entfernen kann. Bevor der Teich wieder befüllt wird, erhält er eine neue Teichfolie. Foto: Haid

Der 1982 künstlich angelegte Teich im öffentlichen Teil des Imnauer Kurparks leidet seit zehn Jahren unter Algenbewuchs aufgrund des stehendes Wassers. Dieses Problem soll jetzt beseitigt werden.

Eine vor fünf Jahren eingebaute Wasserfontäne sowie eine Filteranlage zeigten bislang keine Verbesserung. Dass die Algen so gut gedeihen, liegt vor allem am vielen Schlamm am Grund des Sees. Dieser wurde bereits zweimal aus dem mit Folie dicht gehaltenen Beckens entnommen, allerdings zuletzt vor 20 Jahren.

 

Dies soll jetzt wieder geschehen, um dem Problem Herr zu werden. Ein Angebot einer Spezialfirma lag dem Ortschaftsrat vor. Demnach soll die Schlammentnahme rund 32 000 Euro kosten, die Erd- und Wegarbeiten rund 13 000 Euro. Wie Ortsvorsteher Robert Wenz betonte, könne dies aus den im Haushalt der Stadt eingestellten Unterhaltsmaßnahmen finanziert werden.

Windkraftfläche abgelehnt

In nichtöffentlicher Sitzung nahm der Rat Stellung zur geplanten Ausweisung von Flächen für Windkraftanlagen auf Bad Imnauer Gemarkung in Höhe Wachendorf/Trillfingen/Höfendorf. Mit fünf Gegenstimmen und einer Enthaltung folgte der Rat dem Vorschlag des Gemeinderats nicht, diese Flächen auszuweisen. Es werde landwirtschaftliche Fläche mit einem funktionierenden Ökosystem zerstört und zudem erwarte man eine Lärmbelastung für die Bevölkerung durch Windräder, so die Begründung.

Friedhofssanierung geht voran

Bei einem kürzlichen Vororttermin mit dem Hauptamt der Stadt, Ortsvorsteher Wenz und dem Bauhofleiter wurde die weitere Planung der Friedhofsanierung besprochen. Um die Kosten von 213 000 Euro für die Gesamtmaßnahme zu reduzieren, wurde für den befahrbaren Hauptweg lediglich Standardpflaster in grauer Farbe festgelegt.

Bei den bestellten Stelen mit 16 Einheiten wurde vom Rat eine Art anonyme Bestattung mit Namensschildern und ein Ablageplatz für Blumenschmuck festgelegt. Die komplette Maßnahme soll in diesem Sommer/Herbst fertiggestellt sein.

Blinklicht am Bahnübergang: Bau verzögert sich

Wie Ortsvorsteher Wenz weiter mitteilte müssen für den Bau von Schranken und einer Warnblinklichtanlage am Bahnübergang in der Mühlenstraße/Uhlandshöhe noch Grunderwerbsverhandlungen geführt werden, weshalb sich die bereits genehmigte Maßnahme weiter verzögere.

Das Baumaterial-Gutachten für den Rückbau des ehemaligen Kindergartens aus dem Jahre 1961 in der Schulstraße liegt jetzt vor und wurde bei der Ausschreibung, welche bis 13. Mai läuft, berücksichtigt. Danach sollen die Angebote ausgewertet werden. Die Vergabe ist in der Sitzung des Gemeinderates am 28. Mai geplant. Bis 31. August ist die Erschließung von zwei Bauplätzen für ein Ein- und Mehrfamilienhaus terminiert.