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Bad Herrenalb Zwei Frauen mit deftigen Sprüchen

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"D’ Bronnweiler Weiber" sorgten für Stimmung in Neusatz. Fotos: Sander Foto: Schwarzwälder-Bote

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Beim traditionellen Seniorennachmittag des Neusatzer Ortschaftsrats waren nur wenige Plätze frei. Die Vorbereitung und die Durchführung hatten – wie in den Jahren zuvor – viele helfende Hände des SunshineChores Liederkranz Neusatz übernommen.

Bad Herrenalb-Neusatz. Sowohl Ortsvorsteher Dietmar Bathelt als auch Bürgermeister Norbert Mai gingen auf die kommunalen Ereignisse ein. Dabei stand natürlich die Gartenschau im Mittelpunkt.

Image verbessert

Neusatz und Rotensol waren mit den beiden "Erlebniswanderungen auf der Höhe" vertreten, die das Image von Neusatz weiter verbesserte. In der Gesamtstadt Bad Herrenalb gebe es seit einigen Jahren einen Kinderboom, informierte Mai in seinem Grußwort. Er sagte, dass zur Stärkung der Ortschaften ein gemeinsamer Kindergarten für Neusatz und Rotensol mit sechs Gruppen geplant und gebaut werde. Derzeit sei die Stadt noch auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück.

Danach begeisterten "D’ Bronnweiler Weiber" aus dem gleichnamigen Reutlinger Teilort mit deftigen Sprüchen und derbem schwäbischen Humor die Besucher. Unscheinbar saßen die beiden Frauen in grauen Kostümen und altmodischen Hüten vorne auf dem Podium und unterhielten sich über alles Mögliche. Eigentlich redete im Wesentlichen Friedel Kehrer, während Märy Lutz sich auf wenige lakonisch kurze aber desto treffsichere Bemerkungen beschränkte.

Nichts und niemand war vor der Kritik der beiden Frauen sicher: Dietmar Bathelt, der "kleine Schultes", sei Ortvorsteher geworden, obwohl er nicht schwäbisch sprechen könne und auch noch keine 25 Jahre im Flecken wohne – also kein Einheimischer sei. Auch Bürgermeister Mai, der "große Schultes", sei kein "Hiesiger".

Ansonsten ging es gegen die Stuttgarter, die an jedem Wochenende die Straßen auf die Schwäbische Alb verstopften; gegen die Esslinger, die Böblinger und nicht zuletzt auch gegen die Badener. Diese setzten sich aber in Neusatz in Gestalt von Thomas Johmann, dem Vorsitzenden des SunshineChors, mehr oder weniger erfolgreich zu Wehr.

Gelungene Auftritte

Es gab aber auch Lob von den Bronnweiler Weibern: Sie hätten gemerkt, dass Bürgermeister Mai den "Flecken (Neusatz) schätze, das sei nicht überall so". Ob Friedel Lutz mit dieser Bemerkung einen Vergleich zur kommunalpolitischen Situation in ihrem Heimatort Bronnweiler zog?

Sowohl der SunshineChor als auch die "Bronnweiler Weiber" erhielten viel Beifall für ihre gelungenen Auftritte.

Stellvertretend bedankte sich Ortsvorsteher Bathelt zum Abschluss bei Horst Kull vom SunshineChor sowie den beiden Ortschaftsräten Roland Ochner und Philo Sander für die Unterstützung bei der Organisation dieses Nachmittags.

Anschließend saßen viele Senioren noch zusammen. Sie tauschten die aktuellen Dorfneuigkeiten aus, sangen einige Lieder und freuten sich, alte Bekannte getroffen zu haben.

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