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Bad Herrenalb Zehn Fragen an Ute Riebold

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Die 60-jährige Ute Riebold ist Sozialarbeiterin und Mitglied von "Die Partei". Foto: privat

(mak) Für das Amt des Bürgermeisters in Bad Herrenalb gibt es sage und schreibe 29 Kandidaten. Wobei die meisten Bewerber auf das Konto der Satirepartei "Die Partei" gehen. Die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative wurde 2004 von Redakteuren des Satiremagazins Titanic gegründet.

Um unseren Lesern einen umfassenden Überblick zu verschaffen, haben wir sämtlichen Kandidaten zehn Fragen zugeschickt. Außerdem wurden Daten für einen Steckbrief angefordert. Bis zum Fristende haben sich 13 Bewerber gemeldet. Deren Antworten werden nun bis zur Wahl am 20. Oktober veröffentlicht. Freilich darf mit Blick auf die Satirepartei so manches nicht auf die Goldwaage gelegt werden. Aus den Antworten der Kandidaten lässt sich aber schnell herauslesen, wer es ernst meint mit seiner Bewerbung.

Ute Riebold, Alter: sehr seriöse 60 Jahre; Sozialarbeiterin; Familienstand: noch nie geändert; zwei Kinder und zwei Enkelkinder; Parteizugehörigkeit: »Die Partei«

 Was zeichnet Sie für das Amt des Bürgermeisters aus?

Ich bin nicht kriminell, so bin ich beispielsweise nicht für das Amt der EZB-Präsidentin prädestiniert. Doch für Bad*alb reicht’s.

 Was macht eigentlich das Besondere der Stadt Bad Herrenalb aus?

29 Menschen bewerben sich um das Bürgermeisteramt.

 Welchen Stellenwert haben die Stadtteile für Sie?

Welche Stadtteile?

 Wie kann Bad Herrenalb am besten Schulden abbauen?

Mehr einnehmen als ausgeben.

Was steht auf Ihrer Prioritätenliste an erster Stelle?

Schüler*innen, die sich beim Gedanken an eine Zukunft in einer zerstörten und verseuchten Welt unwohl fühlen, werden freitags vom Unterricht befreit.

 Was wird wohl Ihre schwierigste Aufgabe in den nächsten Jahren sein?

Bezahlbare Wohnungen für alle - außer für kriminelle EZB-Präsidentinnen, Bernd Höcke...

Wie schätzen Sie die Zukunft der Siebentäler Therme ein?

Bad*alb wird "Sicherer Hafen" Seenotrettung ist kein Verbrechen!

Was bedeutet für Sie eine transparente Verwaltung?

Informationsfreiheit statt geheime Verschlusssachen, offene und auf Beteiligung basierende Entscheidungsprozesse statt investorengesteuerte Politik. Korruption für alle!

Wie wollen Sie den Kontakt zu den Bürgern pflegen?

Begegnungen mit Autos einschränken. SUVs runter von den Straßen - und den Bürgersteigen, Fuß- und Radverkehr wird Vorrang eingeräumt, Seilbahnverkehr über den sieben Tälern. Gute Voraussetzungen, Kontakte zwischen Menschen beziehungsweise zwischen Bürger*innen und Meister*innen zu pflegen.

 Was würde sich nach Ihrer Amtszeit in Bad Herrenalb geändert haben?

Für "Fridays for Future", "Ende Gelände", "Sand im Getriebe", "#WeShutDown!", Verkehrswende und ähnliche Initiativen, die für den befreienden gesellschaftlichen Wandel und für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen aktiv sind, gibt es ein weltweit beispielgebendes Zentrum, in dem selbstbestimmt Aktionen, Camps und Workshops geplant beziehungsweise durchgeführt werden können. Der Verfassungsschutz muss leider draußen bleiben!

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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