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Bad Herrenalb Zehn Fragen an Klaus Hoffmann

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Der parteilose Klaus Hoffmann ist einer der 29 Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters. Foto: privat

Bad Herrenalb - Für das Amt des Bürgermeisters in Bad Herrenalb gibt es sage und schreibe 29 Kandidaten. Wobei die meisten Bewerber auf das Konto der Satirepartei "Die Partei" gehen. Die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative wurde 2004 von Redakteuren des Satiremagazins Titanic gegründet.

Um unseren Lesern einen umfassenden Überblick zu verschaffen, haben wir sämtlichen Kandidaten zehn Fragen zugeschickt. Außerdem wurden Daten für einen Steckbrief angefordert. Bis zum Fristende haben sich 13 Bewerber gemeldet. Deren Antworten werden nun bis zur Wahl am 20. Oktober veröffentlicht. Freilich darf mit Blick auf die Satirepartei so manches nicht auf die Goldwaage gelegt werden. Aus den Antworten der Kandidaten lässt sich aber schnell herauslesen, wer es ernst meint mit seiner Bewerbung.

Klaus Hoffmann, 59 Jahre, Geschäftsführer, verheiratet, zwei Kinder (zehn und zwölf Jahre alt), Parteizugehörigkeit: keine

Was zeichnet Sie für das Amt des Bürgermeisters aus?

Ich wohne in Bad Herrenalb, deshalb ist mir die Entwicklung meines Heimatortes wichtig. Außerdem sehe ich großes Potenzial für die zukünftige Entwicklung. Meine Erfahrungen in Beruf und Ehrenamt sowie mein Netzwerk sind beste Voraussetzungen für das Bürgermeisteramt. So kann ich mich der Problemstellungen annehmen und diese zielgerichtet angehen.

Was macht eigentlich das Besondere der Stadt Bad Herrenalb aus?

Die Natur, mit der Luft, dem Wald und dem Wasser bieten Raum zur Entwicklung kreativer Ideen und Erholung gleichermaßen. Wer möchte nicht an solch einem Kraftort leben und arbeiten.

 Welchen Stellenwert haben die Stadtteile für Sie?

Wir sprechen über Bad Herrenalb, damit sind alle Bürgerinnen und Bürger gemeint, Jung und Alt. Auch wenn es Unterschiede zwischen hier und dort gibt, Bad Herrenalb ist mehr als die Summe seiner Teile.

Wie kann Bad Herrenalb am besten Schulden abbauen?

Schulden abbauen geht durch Erhöhen der Einnahmen und/oder Senken der Ausgaben. Also werde ich neue Einnahmequellen erschließen durch Stärkung des Gewerbes und des Tourismus. Es heißt aber auch, alles auf den Prüfstand zu stellen.

 Was steht auf Ihrer Prioritätenliste an erster Stelle?

Gewerbeflächen schaffen, um neue Unternehmen nach Bad Herrenalb zu locken, die sich mit Fragen zur Natur und dem ländlichen Raum beschäftigen. Hierzu werde ich ein Konzept entwickeln und umsetzen. Und dann – Akquise. Ein naturnahes und nachhaltiges Tourismuskonzept entwickeln und umsetzen. Und dann – bewerben. Dies sorgt für höhere Einnahmen und Neubürger sowie für eine höhere Lebensqualität. Schließlich eine Inventur aufstellen über den gesamten Investitionsbedarf und eine Überplanung von ganz Bad Herrenalb, zur Ermittlung von optimalen Standorten für Wohn- oder Gewerbeflächen.

 Was wird wohl Ihre schwierigste Aufgabe in den nächsten Jahren sein?

Die finanzielle Schieflage in den Griff zu bekommen und gleichzeitig die notwendigen Entwicklungen für die Zukunft anzustoßen.

 Wie schätzen Sie die Zukunft der Siebentäler Therme ein?

Ja zur Therme, aber nicht um jeden Preis. Zunächst gilt es verlässliche Zahlen aufzubereiten und dann zu entscheiden.

Was bedeutet für Sie eine transparente Verwaltung?

Informationen zur Verfügung zu stellen ist an erster Stelle zu nennen. Dafür gibt es vielfältige Möglichkeiten. Auch die sozialen Medien spielen eine Rolle. In öffentlichen Veranstaltungen die Bürgerinnen und Bürger beteiligen.

 Wie wollen Sie den Kontakt zu den Bürgern pflegen?

Ich werde Bürgersprechstunden in den Ortsteilen einführen. Der Gemeinderat wird häufiger in den Ortsteilen tagen. Schließlich werde ich Bürgerversammlungen einführen, um Rede und Antwort zu stehen.

 Was würde sich nach Ihrer Amtszeit in Bad Herrenalb geändert haben?

Bad Herrenalb ist zum Vorreiter und Vordenker für Fragen zur Natur und zum ländlichen Raum geworden. Eine nachhaltige Tourismusstrategie hat Früchte getragen, die Wertschöpfung im Tourismus ist gestiegen. Wir haben ein Gründerzentrum mit neuen Unternehmen. Neue Bürgerinnen und Bürger beleben unsere Stadt. Die Lebensqualität für Jung und Alt ist gestiegen. In Bad Herrenalb sehen wir lachende Menschen und prosperierende Betriebe.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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