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Bad Herrenalb Vom Leben der alten Zisterzienser

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Beeindruckender Hintergrund: die fünf Ferienprogramm-Mönche in der Bad Herrenalber Klosterkirche.Foto: Gegenheimer Foto: Schwarzwälder Bote

Fünf junge "Zisterziensermönche" wurden am Montagvormittag im Rahmen des Kinderferienprogramms von Anne Kull und Sabine Hädinger von der evangelischen Kirchengemeinde in die Geheimnisse des Schreibbüros der Mönche, des Scriptoriums eingeweiht.

Bad Herrenalb. Dafür erfuhren sie zunächst etwas über Leben und Arbeit der Mönche, über "Ora et labora!" – also "Bete und Arbeite!". Dies vermittelte Anne Kull mithilfe der Briefe des jungen Mönchs Adeodatus, ehemals der Bauernjunge Michael, der in der Erzählung als Siebenjähriger ins Kloster aufgenommen worden ist. Und wo gelänge das Verlesen der Briefe eindrucksvoller als – genau, in der Klosterkirche, wo tatsächlich ab dem zwölften Jahrhundert Zisterzienser gelebt und gewirkt haben.

Giulia, Jana, Mia, Natalie und Tristan durften dafür eigens aus dem Abtshaus – dem heutigen Pfarramt – weiße Kutten in ihrer Größe anziehen und sich wie die Mönche kleiden. Ein Unterschied: Die hätten nichts drunter getragen, so Anne Kull, und nur Sandalen an den Füßen gehabt. Klostergerecht gekleidet – aber mit was drunter – ging es schließlich ins Gemeindehaus, wo das Scriptorium schon vorbereitet war.

Alte Schriften

Dass früher auf Pergament aus Tierhaut oder Papyrus aus Pflanzenfasern geschrieben wurde, erfuhren die Kinder ebenso wie dass nur die besten der jungen Mönche auch tatsächlich in die Schreibstube durften, um die Schriften zu kopieren. Mit Bleistift und danach, genau wie früher mit Feder und Tinte – aus Muschelschälchen statt Hörnern – durften die Kinder eigene Erfahrungen mit den alten Schriften machen und einen Vormittag lang damit auch eintauchen in die Geschichte ihrer Stadt.

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