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Bad Herrenalb Viel Wissenswertes zu Wildkräutern und Beeren

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Einführung in die Welt der Wildkräuter durch Monika Amann (Dritte von rechts) mit weitem Blick über Bad Herrenalb.Foto: Gegenheimer Foto: Schwarzwälder Bote

Wildkräuter und Beeren sind angesagte Nahrungsmittel. Bei ihrer Kräuterwanderung lieferte Schwarzwald-Guide Monika Amann gleich eine ganze Reihe Argumente dafür: sie sind frisch, fast das ganze Jahr über verfügbar, vielseitig, ungespritzt und in den meisten Fällen vitamin- und mineralstoffreich.

Bad Herrenalb. Auf eine gut zweistündige Wanderung von Kullenmühle über den Lehrbienenstand und den Bienenlehrpfad bis ins Dobeltal nahm die zertifizierte Landschafts- und Naturführerin ihre Gäste mit. Der eigens der großen Nachfrage wegen zwischengeschobene Termin war schnell ausgebucht mit zehn Personen. Ob die Dame aus Schwetzingen, die aufgrund der guten Erfahrungen ihrer Cousine aus Baden-Baden diesmal ebenfalls mitgekommen war, ob der Herr aus Gaggenau, der sein Kräuterwissen unbedingt um einige Pflanzen erweitern möchte, ob die Bad Herrenalber Klinikpatientin, die mal rauskommen und zugleich etwas Neues über die Natur dazulernen wollte oder das junge Paar aus Malsch, das den Termin im Internet gefunden hatte und ihn genau passend zu ihrem Interesse fand: alle waren sie mit großer Aufmerksamkeit bei Amanns Ausführungen dabei.

Aus ihrem reichen Naturwissen legte die Bad Herrenalberin ihren Schwerpunkt auf eine Auswahl an Wildkräutern, nach denen die Mitwanderer entlang des Weges gleich selbst suchen durften. Ob Spitzwegerich, Roter Klee, Johanniskraut, Schafgarbe, Giersch oder die Waldbrombeere, Holunder oder Pimpernelle – mit Spannung und ab und zu etwas Unterstützung wurden sie alle entdeckt und bei Etappenpausen nicht nur gemeinsam betrachtet. Es gab auch viel Wissenswertes rund um die Pflanzen zu erfahren.

Die eine fotografierte sich die Pflanzen gleich mit dem Handy ab, der andere notierte sich Wissenswertes mit Block und Stift. Die Unterscheidungsmerkmale wie den dunklen Punkt in der Blütenmitte, an dem man die Wilde Möhre von ähnlichen weißblühenden Pflanzen unterscheiden kann, erklärte Amann ebenso wie zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten der Kräuter: "Ich verwende sie für Tees, Liköre, Pesto, im Salat, für den Smoothie. Aus Wegericharten kann man Sirup machen, Pimpernelle für einen Würzessig verwenden."

Wer weiß schon, dass es männliche und weibliche Brennnesseln gibt?

Nicht zu vergessen die Wirkung wie Entwässerung und Blutreinigung bei der Brennnessel, dazu früher die Verwendung der Faser zur Kleidungsherstellung, Stichwort Nesselhemd. Und wer weiß schon, dass es männliche und weibliche Brennnesselpflanzen gibt und wie man sie unterscheidet? Dies und vieles mehr erfuhren die Kräuterinteressierten zusammen mit Amanns Mut machendem Ratschlag: "Lernen Sie die Pflanzen kennen, und trauen Sie sich einfach, etwas mit ihnen auszuprobieren!"

Termine weiterer Themenwanderungen mit Monika Amann sind über die Homepage der Stadt Bad Herrenalb sowie direkt bei der Tourist-Info zu erhalten.

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