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Bad Herrenalb Umstellung auf Digitalfunk erst 2021 geplant

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Oberlöschmeister Martin Fackiner (Dritter von links) wurde mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Bronze geehrt. Gesamtkommandant Roland Goertz, Abteilungskommandantin Denise Wetzel und der stellvertretende Abteilungskommandant André Keller nahmen die Ehrung vor (von links). Foto: Heblig Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Herrenalb. Zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehrabteilung Stadt, der größten Bad Herrenalber Abteilung, konnte Kommandantin Denise Wetzel neben den Feuerwehrangehörigen auch etliche Mitglieder des Gemeinderats, Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes und Delegationen der Abteilungen Neusatz-Rotensol und Bernbach begrüßen.

Wie Wetzel berichtete, musste die Abteilung 65 Mal ausrücken. 66 Einsätze waren es im Vorjahr.

Die Anzahl der Einsätze sei in den vergangenen Jahren relativ konstant geblieben. Es gab elf Brandeinsätze, 17 Mal alarmierten Brandmeldeanlagen die Wehr und viermal lösten private Rauchmelder Alarme aus. Das sei nun doch nicht so oft, wie zunächst befürchtet, sagte Wetzel. Weiter rückten die Feuerwehrleute zu zwei Öleinsätzen und zehn Sturmschäden aus. 15 Menschen konnten bei den Einsätzen gerettet werden, die Mannschaft musste aber auch eine Leichenbergung verkraften. Der Alarm "Katze auf dem Baum" war ein Mal dabei.

Wichtiges Thema war auch die Aus- und Weiterbildung. Es gab 22 Übungen und fünf Sonderübungen. Einige Feuerwehrleute besuchten Truppführer- und Maschinistenlehrgänge. Zusammen mit den Kameraden aus Gernsbach gab es eine Übung im Brandcontainer. Eine Mannschaft aus mehreren Herrenalber Abteilungen hat auch das goldene Leistungsabzeichen absolviert. Im laufenden Jahr sind 24 Übungen und zwei Sonderübungen vorgesehen. Die Personalstärke beträgt aktuell 47 Aktive, darunter sechs Frauen.

In der Jugendfeuerwehr sind bei den Bambini elf Jungs und zwei Mädchen, sowie in der Jugend sechs Jungs und zwei Mädchen dabei. Die Jugend hat 20 Mal geübt und auch dieses Jahr sind genauso viele geplant. Diese sollen künftig aber gemeinsam mit den Abteilungen Neusatz-Rotensol und Bernbach sowie der Feuerwehr Dobel stattfinden.

Acht Feuerwehrkameraden sind in der Altersmannschaft dabei.

Zum Förderverein gehören 75 Mitglieder, aktuell wird auf die Ausrüstung eines neuen Löschfahrzeugs gespart.

Bürgermeister-Stellvertreter Christian Romoser dankte den Feuerwehrleuten für ihre Einsatzbereitschaft das ganze Jahr über. Die Stadt wisse die ehrenamtliche Arbeit zu schätzen und versuche auch stets die technischen Möglichkeiten für die Feuerwehr bereitzustellen.

Leistung gewürdigt

Zum ersten Mal besuchte der neue Gesamtkommandant Roland Goertz eine Versammlung der Abteilung Stadt. Er würdigte die Leistung der Wehrleute, dankte auch den Stadträten für die Unterstützung. Er bekräftigte, die Feuerwehr sei kein Verein, sondern erfülle eine städtische Pflichtaufgabe. Goertz skizzierte einige Dinge, die er jetzt angehen will. So möchte er sich dafür einsetzen, dass die Zuwendung der Stadt zur Kameradschaftskasse nach oben korrigieren wird. Goertz will auch, dass es künftig drei Stellvertreter des Gesamtkommandanten geben soll – aus jeder Abteilung einen. Dafür sei eine Änderung der Hauptsatzung notwendig. Weiter sollen Sachgebiete organisiert werden, zum Beispiel für die Informationstechnologie oder die Öffentlichkeitsarbeit.

Weiteres Thema, das er zeitnah angehen wolle, sei die Beschaffung der restlichen Dienstkleidung, denn diese gehöre auch zur Attraktivität der Feuerwehr – und außerdem entsprächen die Schutzhelme nicht mehr der Norm. Die Umstellung auf Digitalfunk soll dagegen erst im kommenden Jahr erfolgen. Dafür werden voraussichtlich 60 000 bis 100 000 Euro benötigt. Positiv sei, dass im Haushaltsplanentwurf eine Planungsrate für den Neubau des Bernbacher Feuerwehrhauses vorgesehen sei.

Die Gesamtversammlung soll am 20. März im Kurhaus Bad Herrenalb stattfinden.

Zu guter Letzt wurde Martin Fackiner zum Oberlöschmeister befördert, und obendrein auch noch für 15 Jahre Feuerwehrdienst mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Bronze ausgezeichnet.

Weil offensichtlich bei einer Alarmierung nicht alle Alarmempfänger ansprechen, soll untersucht werden woran das liegt. Schriftführer Sascha Engelhardt rief dazu auf, an seiner diesbezüglichen Umfrage mitzumachen, und zu melden, wenn ein Empfänger nicht anspreche. Damit könne man das Problem eingrenzen.

Zum Herbstfest wurde diskutiert, ob dieses heuer an zwei Tagen, oder nur am Sonntag stattfinden soll. Eine Mehrheit sprach sich dafür aus, das Fest nur am Sonntag abzuhalten. Der Kameradschaftsabend soll weiterhin auswärts in einem Gasthaus stattfinden. Der Mehrtagesausflug der Abteilung wird dieses Mal nach München gehen.

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