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Bad Herrenalb Suche nach einem anderen Standort

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September 2015: Die historische Uhr beim Erhard-Beutter-Platz wurde wegen der bevorstehenden Baumfällarbeiten entfernt. Foto: Schwarzwälder Bote

Am Mittwochabend tagte der Technische Ausschuss im Bad Herrenalber Rathaus. Thema war auch die "Erhard Beutter Gedenkstele". Wo diese aufgestellt werden soll, ist noch ungewiss.

Bad Herrenalb. Eines kristallisierte sich aber heraus: Der von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Platz nordöstlich vom Bahnhof wird es wohl nicht sein. Vor der Aussprache informierte Bürgermeister Norbert Mai noch mal über den jahrzehntelangen Schultheiß Erhard Beutter (1829-1891). Dieser sei hartnäckig gewesen und habe es hinbekommen, dass im Jahre 1887 das Stadtrecht verliehen wurde. Und das, obwohl nicht alle Voraussetzungen vorhanden gewesen seien. Nicht zu vergessen: Den Erstantrag habe man abgelehnt. Die zweite "hervorragende Leistung": Beutter ist laut Mai der federführende Ideengeber gewesen, dass Schienen nach Bad Herrenalb verlegt worden seien. Bereits 1870 sei der Anstoß dazu gegeben worden. Mai sprach von der Nabelschnur Bad Herrenalbs. Im Übrigen habe es seinerzeit große Widerstände gegeben.

Wie berichtet, wurde der vorgeschlagene Standort nordöstlich vom Bahnhof bei einer Ortsbegehung des Gemeinderats im August besichtigt. Man beauftragte die Verwaltung, ein Entwurfskonzept anzufertigen. Klaus Lienen (CDU) sagte, er sei dabei gewesen. Damals habe er sich die Stele an diesem Platz vorstellen können. Mittlerweile revidiere er aber seine Entscheidung. Er habe sich die Sache lange durch den Kopf gehen lassen. Wenn man bedenke, was der Schultheiß alles für den Ort getan habe, sei der angedachte Standort ein unmöglicher Platz – es müsse ein viel prominenterer sein. Zumal der Gedenkstein einst in der Nähe des Kurhauses zu finden gewesen sei.

Manfred Senk (GL) fragte nach, ob – auch wegen der Tatsache, dass Nachfahren Beutters gegen den Bahnhofsplatz als Standort seien (wir berichteten) – bei der Verwaltung ein Denkprozess eingesetzt habe.

Rüdiger König (UBV) erklärte, er könne sich keine Gedenkstätte dort vorstellen, wo Leute hin und her huschten. Man müsse nämlich auch anhalten können – zum Reflektieren. Die Stadt habe einen großen Flanierbereich. Sicher finde man eine geeignetere Stelle. Der Vorschlag der Verwaltung sei berechtigt gewesen, doch solle man in Anbetracht des Gesamten noch mal in sich gehen. Mit Blick auf weitere Plätze sprach er sich dafür aus, dass sich letztendlich der Gemeinderat erneut damit beschäftigt.

Bürgermeister Mai meinte, Alternativvorschläge seien angebracht. Bei der Voruntersuchung des neuen Stadtkernsanierungsgebiets sollten die Planer andere geeignete Standorte ermitteln.

Punkt abgesetzt

Stefan Nofer (CDU) fragte mit Blick auf den Erhard-Beutter-Platz nach, wo denn die historische Uhr hingekommen sei. Bürgermeister Mai sicherte zu, sich zu erkundigen.

Einige Zuhörer kamen wegen des Tagesordnungspunkts "Vorstellung Ausführungsentwurf Erschließung Jägerweg, südlicher Bauabschnitt sowie Stützmauer zweiter Bauabschnitt (Nord)". Allerdings stellte der Rathauschef gleich zu Beginn der Sitzung fest, dass dieser Punkt abgesetzt werde. Die Tagesordnung müsse frühzeitig rausgehen, im Nachgang stelle sich aber manchmal heraus, dass man noch nicht so weit sei. So habe das Gespräch mit den Planern noch nicht stattgefunden.

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