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Bad Herrenalb Schulterschluss bei klammer Kasse

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Sprachen im Rathaus über die Zukunft Bad Herrenalbs (von links): der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Bürgermeister Klaus Hoffmann und CDU-Stadtrat Klaus Lienen.Foto: k-w Foto: Schwarzwälder Bote

Die Lage in Bad Herrenalb ist verzwickt. "Wir müssen ein neues Miteinander entwickeln, wenn unsere Stadt eine Zukunft haben soll", sagt Bürgermeister Klaus Hoffmann dem CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel. Der traf sich mit dem Rathauschef und CDU-Stadtrat Klaus Lienen, um Ideen für die Sieben-Täler-Stadt zu entwickeln.

Bad Herrenalb. Denn eines ist allen klar: Mit zu wenig Gewerbesteuereinnahmen, einem Haushalt, der kaum Luft zum Atmen lässt, und einem enormen Investitionsstau, der aktuell bei 60 Millionen Euro liegt, steht die Stadt vor gewaltigen Herausforderungen, heißt es in einer Pressemitteilung. Rathauschef Klaus Hoffmann stellte klar, dass es vieler Initiativen bedarf. Ihm schwebt in dieser Situation eine bessere Verzahnung der Urlaubsangebote und des Klinikwesens vor. Einen solchen Schulterschluss, sagt Hoffmann, wünschen sich auch die Kliniken selbst, weil auch sie sehen, dass sich etwas in Bad Herrenalb bewegen muss.

Häuser im gehobenen Segment gut gebucht

Den Kopf möchte der frisch gewählte Bürgermeister angesichts der knappen Stadtkasse jedoch auf gar keinen Fall in den Sand stecken, weil er durchaus Potenzial sieht. Deshalb nimmt er dankbar die Vorschläge des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel auf, der zum Beispiel die Chance sieht, mit Gesundheitsthemen in Bad Herrenalb zu punkten. Dazu gehöre, das "Kurhaus noch stärker zu reanimieren", mehr Gäste in die Destination zu locken, wo einst die Zisterziensermönche wirkten.

Der Großteil der Tagesgäste, die Wandern und Radfahren in der Natur genießen, komme aus den Regionen Karlsruhe und Stuttgart. Ein Teil der Feriengäste komme sogar aus dem Ausland. Je ein Drittel der Arbeitsplätze im Übernachtungstourismus verteile sich auf die Urlaubsangebote, die Zimmervermieter und die Kliniken.

Gut ausgelastet seien die Häuser im gehobenen Preissegment, machte Lienen deutlich, der darauf verwies, dass in der Kernstadt Bauland vorhanden ist. Wohnungen stünden hier nur selten über einen längeren Zeitraum leer, weil sie begehrt seien, im Gegensatz zu den Angeboten in den umliegenden Ortschaften auf der Höhe.

Bürgermeister Klaus Hoffmann verzeichnet eine gestiegene Nachfrage nach altersgerechtem Wohnen und Pflegeheimplätzen in Bad Herrenalb. Derzeit diskutiere man intensiv über die Entwicklung der Innenstadt. Ein großes Fragezeichen steht hinter der Zukunft der Therme.

Bei der Gesprächsrunde im Rathaus nutzten Hoffmann und Lienen die Gelegenheit, sich noch einmal persönlich bei Hans-Joachim Fuchtel für die Unterstützung in Sachen Breitbandausbau zu bedanken. Denn erst vor wenigen Wochen hatte der Bund kurzfristig mehr als 250 000 Euro für Bad Herrenalb zugesagt. Geld, so Hoffmann und Lienen, das Bad Herrenalb gut gebrauchen könne, um wenigstens in Sachen Digitalisierung voranzukommen.

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