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Bad Herrenalb Pfarrer Simon sichtlich betroffen

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Der Seelsorger zeigt die Schäden an der Innentür zur Sakristei. Foto: Glaser Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Dietmar Glaser Bad Herrenalb. "Es war ein scheußliches Bild. Als ich das gesehen habe, war mir fast schlecht. Ich habe eine Nacht nicht geschlafen", hat Bad Herrenalbs katholischer Pfarrer Andreas Simon unserer Zeitung gesagt. Vier Tage nach dem Einbruchdiebstahl in die katholische Kirche St. Bernhard war der Seelsorger noch sichtlich betroffen.In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch brachen unbekannte Täter das Hauptportal der Kirche auf und hinterließen im Kirchenraum hohen Sachschaden (wir berichteten).

Dass es mehrere Täter gewesen sein mussten, beweist ein sehr schwerer und unhandlicher Kerzenständer samt Opferstock, den die Einbrecher von der Seitenkapelle am Eingang bis hinter den Altar schleppten.

Dort brachen sie den Opferstock auf und nahmen das Geld an sich, das für eine Partnergemeinde in Afrika bestimmt war. Den gepanzerten Geldkasten unter der Statue des Heiligen Antonius rissen sie samt Schrauben und Dübeln aus der Wand. Dort werfen Gläubige Geld ein, das für mildtätige Zweck bestimmt ist, wie zum Beispiel mittellose Menschen, die im Pfarramt um eine milde Gabe bitten. Rund 100 Euro erbeuteten die Diebe.

Der hinterlassene Schaden ist weit höher. Die Polizei schätzt ihn auf circa 3000 Euro. Beschädigt wurden neben einem weiteren Opferstock am Schriftenstand, der nicht geknackt wurde, insgesamt drei Türen: das Hauptportal, die Tür zum Turm und die Innentür zur Sakristei. Letztere ist eine 107 Jahre alte Kassettentür mit Ziernägeln und Schnitzereien im Türblatt. Der Rahmen ist zersplittert, das Türblatt durchschlagen.

"Die Schränke in der Sakristei standen alle offen und waren durchwühlt. Vieles lag auf dem Boden", sagte Pfarrer Simon auf Nachfrage unserer Zeitung und ergänzte: "Sie waren auf Geld aus. Unsere Kelche sind noch alle da."

Es ist der zweite nächtliche Einbruch in St. Bernhard innerhalb eines Jahres. Pfarrer Simon sieht eine der Ursachen in der Dunkelheit ab 23.30 Uhr. Dann werden in Bad Herrenalb die Hälfte der Straßenleuchten ausgeschaltet, was Diebe zu nächtlichen Beutezügen verleiten würde.

In der katholischen Kirchengemeinde wird jetzt über den Einbau einer Überwachungsanlage nachgedacht. Im ersten Gottesdienst nach dem Einbruch informierte Pfarrer Simon die versammelte Gemeinde. "Einbrecher haben ein Bild der Verwüstung hinterlassen, als habe eine teuflische Macht gewirkt!" Dann sprach er ein spezielles Gebet, um die Ehre des Raumes wiederherzustellen und den Segen des Gotteshauses zu erneuern.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Bad Wildbad

Markus Kugel

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