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Bad Herrenalb "Ökonomie der Genügsamkeit"

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Niko Paech Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Herrenalb. Der Ökonom und Wachstumskritiker Niko Paech (Siegen) erhält den diesjährigen Bad Herrenalber Akademiepreis. Ausgezeichnet werden seine Impulse aus dem Forschungsgebiet der Postwachstumsökonomie, die er auch in die Nachhaltigkeitsdiskurse der Evangelischen Akademie Baden eingebracht und damit "einen wertvollen Beitrag für die gesamtgesellschaftliche Aufgabe der so genannten ›Großen Transformation‹" geleistet hat.

Die öffentliche Preisverleihung findet am Sonntag, 21. Oktober, im Rahmen des festlichen Akademietags der Evangelischen Akademie in Bad Herrenalb (Dobler Straße 51) statt. Paech wird in seinem Festvortrag zum Thema "Ökonomie der Genügsamkeit" sprechen.

Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst. Die Laudatio halten Akademiedirektorin Arngard Uta Engelmann und Claudia Rauch, Referentin für gesellschaftspolitische Jugendbildung.

Diverse Forschungsprojekte

Paech wurde am 9. Dezember 1960 in Schüttdorf (Niedersachsen) geboren. Der Volkswirt promovierte 1993 an der Universität Osnabrück, 2005 folgte die Habilitation an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg.

Seit 2005 war er dort Privatdozent in den Bereichen Nachhaltigkeitsforschung, Umweltökonomik, Innovationsforschung, Klimaschutz, Konsumforschung, Ökologische Ökonomie, von 2008 bis 2016 Vertreter des Lehrstuhls für Produktion und Umwelt (PUM). Während dieser Zeit initiierte und leitete er auch diverse Forschungsprojekte im Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens und Klimaschutz. Seit 2017 lehrt und forscht er an der Universität Siegen im Studiengang "Plurale Ökonomik".

Der Freundeskreis der Evangelischen Akademie Baden vergibt seit 1992 alljährlich den mit 2000 Euro dotierten Akademiepreis. Damit werden Referenten gewürdigt, deren Beiträge in besonderer Weise den Zielen kirchlicher Akademien entsprechen, indem sie das Gespräch insbesondere zwischen Theologie und anderen Wissenschaften fördern.

Im Internet gibt es das Programm unter http://evakad.de/prog201827.

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