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Bad Herrenalb Mit Blaulichtkonvoi zu Hause abgeholt

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Fackelzug der Feuerwehrkameraden zu Ehren ihres scheidenden Kommandanten Bernhard Hummel. Fotos: Gegenheimer Foto: Schwarzwälder Bote

Feierlich verabschiedet wurde der Feuerwehrkommandant und Stadtbrandmeister von Bad Herrenalb, Bernhard Hummel, der 43 Jahre in der Feuerwehr ehrenamtlich tätig war und sie 20 Jahre lang als Gesamtkommandant leitete.

Bad Herrenalb. Alle waren sie gekommen, um Kommandant und Stadtbrandmeister Bernhard Hummel zu ehren und feierlich zu verabschieden: Bürgermeister Norbert Mai und zahlreiche Stadträte samt Partnern, das DRK, die Trachtengruppe Bad Herrenalb, Kreisbrandmeister Hans-Georg Heide, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, Klaus Ziegler, die Kommandanten aus Dobel und Loffenau, die Bad Herrenalber Ehrenkommandanten Otto Greul und Joachim Pross, die Jugendwehr und die Bambini-Feuerdrachen, der designierte Bad Herrenalber Kommandant Roland Goertz, der stellvertretende Kommandant und Bernbacher Abteilungskommandant Martin Gröner mit seinen Kollegen Andreas Badouin, Neusatz-Rotensol sowie Denise Wetzel, Bad Herrenalb-Stadt, die zu dritt den Verabschiedungsabend maßgeblich vorbereitet hatten – und vor allem die Kameradinnen und Kameraden aller drei Abteilungen.

Mit einem Blaulichtkonvoi aus sieben Feuerwehrfahrzeugen vom LF16, Baujahr 1976, bis zur Drehleiter holten sie Hummel samt seiner Frau Eva, Kindern und Enkeln "nicht ganz überraschend" zu Hause ab und brachten ihn bis ans Gerätehaus. Mit einem Fackeldefilee auf dem Vorplatz wurde der scheidende Kommandant begrüßt, dann ging es hinein ins geschmückte Gerätehaus. Bürgermeister Mai zeichnete einen Feuerwehr-Lebenslauf Hummels, würdigte 43 Jahre ehrenamtlichen Dienst an den Mitmenschen, davon 20 Jahre als Gesamtkommandant. Sein umfassendes Wissen und starke Nerven zeichneten den 65-Jährigen aus, dazu Umsicht, Kompetenz, hohes Engagement und Pflichtbewusstsein, so Mai. Das Stadtoberhaupt verlieh Hummel die Bürgermedaille der Stadt in Gold und ernannte ihn auf Antrag der Feuerwehr zum Ehrenkommandanten. Mai vergaß nicht, seiner Frau Eva für ihre Stärke und Unterstützung zu danken.

Kreisbrandmeister Heide beschrieb die Meilensteine von Hummels Feuerwehrkarriere, die er "wohlbedacht für seine Wehr Stein für Stein aufeinandergesetzt" habe, sprach von steinigen Wegen, aber auch vom Getragenwerden durch die Wehr.

Der Kreisverbandsvorsitzende Ziegler betonte den hohen Einsatz Hummels, der sich neben der Arbeit in der Bad Herrenalber Wehr auch als Kreisausbilder einen Namen gemacht habe. Für die Trachtengruppe, die mit Tanzeinlagen – auch mal mit Feuerwehrhelmen – bestens unterhielt, sprach Gerhard Wetzel ein Grußwort: "Ich ziehe meinen Hut vor dieser Leistung."

"Elefantenrunde" aus der Taufe gehoben

Zu "Wir sind Kameraden" versammelten sich schließlich sämtliche Feuerwehrleute mit brennenden Wunderkerzen, um ihrem langjährigen Kommandanten "Danke" zu sagen. Sein Stellvertreter Gröner beschrieb Hummels lange Karriere zielgenau mit "zwei Bürgermeister, zwei Kreisbrandmeister, zwei Kreisverbandsvorsitzende, acht Abteilungskommandanten, ein stellvertretender Kommandant – und eine Ehefrau", die ihn begleitet hätten. Gröner erzählte von Hummels wachsender Begeisterung für die Wehr, den unzähligen Stunden, die er für Einsätze, Sitzungen, Seminare, Versammlungen verbracht und wie er die Abteilungen weiter zusammengebracht habe. Die "Elefantenrunde" von Gesamt- und Abteilungskommandanten wurde von Hummel aus der Taufe gehoben.

Liebevoll ausgesucht waren die Abschiedsgeschenke, darunter ein Helm mit den Unterschriften aller Kameraden sowie ein Fotoalbum über die aktive Zeit. Sichtlich "berührt und beeindruckt" bedankte sich Hummel und stellte noch einmal heraus, was die Wehr für ihn besonders auszeichnet: "der ungeheure Schatz der echten, gelebten Kameradschaft".

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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