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Bad Herrenalb Lebendig begrabenes Huhn ist tot

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Ziemlich reduzierte Hühnerschar: Raphael Volz mit Tochter Johanna im Hühner-Freilauf im eigenen Garten. Foto: Gegenheimer

Bad Herrenalb - Kein Happy End für das Seidenhuhn, das unter dramatischen Umständen vor dem Fuchs gerettet wurde. Das Tier ist einen Tag später gestorben. Wie sich die Besitzer-Familie Volz fühlt, erfahren Sie in unserem (SB+)Artikel.

Die Eigentümerfamilie Volz hatte sich auf den Zeitungsbericht hin noch hoffnungsvoll bei Rüdiger König gemeldet, wo das Huhn eine letzte Nacht verbrachte.

Kleiner Freilauf

"Wir hatten uns total gefreut, dass es noch lebte", berichtet Raphael Volz, der mit Frau und Kindern nicht weit von Familie Schäfer, nämlich im Lindenweg wohnt - und damit eigentlich nur einen Steinwurf von der belebten Ettlinger Straße entfernt. Dass der Fuchs trotzdem im hauseigenen Garten quasi ein und aus geht, schildert Volz lebhaft: Erst von einem guten Jahr hätten sie einige Hühner in einem kleinen Freilauf angeschafft. Bereits im Frühjahr hätten sie "Besuch" vom Fuchs gehabt: von den ursprünglich acht Seidenhühnern verschwanden fünf.

Aufgeregtes Gackern

Vergangenen Dienstag sei er dann tatsächlich am frühen Abend gegen 17 Uhr, quasi mitten in der Berufsverkehrszeit, vom Büro aus auf das aufgeregte Gackern seiner Hühner aufmerksam geworden. Da muss der Fuchs bereits vom Verscharren des geklauten Seidenhuhns zurückgekehrt sein, denn: "Die zwei weiteren Seidenhühner lagen totgebissen da, ich konnte den Fuchs nur mit Mühe verjagen."

Zum einen Nachbargrundstück hin sei der Zaun wohl noch immer zu niedrig. Jetzt soll nachgebessert werden, um wenigstens die verbliebenen, größeren Hühner zu schützen. "Das verschleppte Seidenhuhn war das Lieblingshuhn unserer ältesten Tochter Johanna. Sie freute sich sehr, von seiner Rettung zu erfahren", erzählt Volz. Jetzt ist die Schülerin natürlich traurig. Ihr jüngerer Bruder Jacob baut seit Tagen ausdauernd an einer "Erdfalle" für den Fuchs - doch Reinecke wird ja nicht umsonst als schlau bezeichnet.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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